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Ordnung
Staatssekretär besucht Feuerwehr Düsseldorf
Das Landesinnenministerium Nordrhein-Westfalen informierte sich über kommunales Krisenmanagement in der Landeshauptstadt
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Der Staatssekretär im Ministerium des Innern Nordrhein-Westfalens, Jürgen Mathies, hat am heutigen Nachmittag, 30. April, die Feuerwehr Düsseldorf besucht und informierte sich über das kommunale Krisenmanagement in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Feuerwehrdezernentin Helga Stulgies empfing den Staatssekretär in den Räumlichkeiten des Krisenstabes in der Feuerwehrleitstelle Hüttenstraße.
In Begleitung der Abteilungsleiterin für Gefahrenabwehr im Ministerium für Inneres und Kommunales Nordrhein-Westfalen, Cornelia de la Chevallerie, und dem Inspektor der Feuerwehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Helmut Probst, stellten die Branddirektoren David von der Lieth und Arvid Graeger das Krisenmanagement der Landeshauptstadt vor. Nach einer Einführung und einer Begehung der Stabsräume konnte die Feuerwehrleitung über Neuigkeiten und kommende Herangehensweisen - unter anderem bei Sturmlagen - berichten. Auch Schnittstellen und Zusammenarbeiten bei Einsatzlagen sowie Vorplanungen zwischen Land und Stadt wurden thematisiert.
Städtisches Krisenmanagement
Das städtische Krisenmanagement greift bei Großschadenslagen, Katastrophen und außergewöhnlichen Ereignissen. Immer dann, wenn ein hohes Maß an Organisation und Abstimmung der Sicherheitsbehörden gefragt ist, setzt sich der Krisenstab der Landeshauptstadt Düsseldorf zusammen. Zu jeder Zeit kann dieses Gremium einberufen werden, um das operative sowie administrative Handeln bei Großbränden, Hochwasser, Kampfmittelentschärfungen oder bei Stromausfällen und Pandemien zu organisieren.
Neben der "operativ-taktischen" Feuerwehreinsatzleitung steht somit der Krisenstab als administrative-organisatorische Führungseinheit, die schnell und effizient den erheblichen Koordinierungsbedarf ämter- und institutionsübergreifend abdeckt. Die Leitung obliegt dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt oder dem Dezernenten für Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz.
Einer der größten und längsten Einsätze für den Krisenstab der Landeshauptstadt war die Organisation bei der Flüchtlingsankunftswelle am Düsseldorfer Fernbahnhof. Von September 2015 bis Mitte 2016 erreichten zum Teil jeden zweiten Tag zwischen 500 und 1.000 Flüchtlinge den Fernbahnhof. Auch die Koordinierung vor Ort und der weitere Transport mit Bussen in ganz Nordrhein-Westfalen wurde durch dieses Gremium gesteuert. Nach dem schweren Pfingststurm "Ela" traf das Gremium immer wieder zusammen, um wichtige Entscheidungen und Abstimmungen zu fällen. Es hat sich in den letzten Jahren wiederholt bewiesen, dass dort schnell und effektiv Informationen gebündelt und so Entscheidungen für die weitere Gefahrenabwehr abgestimmt werden konnten.
