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Umwelt

Stadtentwässerungsbetrieb rüstet sich gegen Cyber-Angriffe

Externes Audit bestätigt die Einhaltung der Anforderungen nach dem IT-Sicherheitsgesetz


Erstellt:
Redaktion: Röhl, Wolfgang

Die Informationstechnik zum Betrieb der beiden Klärwerke und des Kanalnetzes zählt zur "kritischen Infrastruktur", da Cyber-Angriffe zu einem Ausfall oder einer Beeinträchtigung von Anlagen führen könnten, die für die Bevölkerung lebensnotwendig sind. Der Stadtentwässerungsbetrieb musste jetzt nachweisen, dass er die Anforderungen des IT-Sicherheitsgesetzes erfüllt und seine Infrastruktur nach dem Stand der Technik schützt.

Das seit Juli 2015 gültige Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme (IT-Sicherheitsgesetz) soll dazu beitragen, die IT-Systeme und digitalen Infrastrukturen Deutschlands zu den sichersten weltweit zu machen. Der Stadtentwässerungsbetrieb musste erstmals im Mai 2018 in Form eines externen Audits (fachliche Überprüfung) nachweisen, welche Maßnahmen er zum Schutz seiner IT-Sicherheit getroffen hat.

Mitte Juni hat das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schriftlich bestätigt, dass diese Maßnahmen den gesetzlichen Anforderungen vollumfänglich entsprechen.

Die Audits werden in 24-Monats-Zyklen wiederholt. Relevante Vorfälle, die die IT-Sicherheit betreffen, müssen dem BSI gemeldet werden.

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