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Stadtgrün Umwelt
Startschuss für das Stadtbaumkonzept
In der ersten Pflanzsaison werden 104 neue Baumgruben hergestellt und 40 Baumstandorte saniert
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Die ersten Arbeiten zur Umsetzung des Stadtbaumkonzeptes für Düsseldorf beginnen am Montag, 2. September. Das Gartenamt lässt dann im gesamten Stadtgebiet bis März 2020 zusätzlich 104 Baumstandorte entstehen. Bis November 2019 werden außerdem 40 Baumstandorte in der Bilker Allee zwischen den Hausnummern 8 bis 212 saniert.
Die Maßnahmen der ersten Pflanzsaison haben die jeweiligen Bezirksvertretungen einstimmig beschlossen. Für die Realisierung des Stadtbaumkonzeptes wird für die Jahre 2019 bis 2023 jeweils eine Million Euro bereitgestellt. Die Mittel für die erste Pflanzsaison werden bereits aufgrund von deutlichen Preissteigerungen in der Baubranche vollständig ausgeschöpft.
Nicht alle geplanten Baumstandorte können realisiert werden. In Umlaufverfahren können vorhandene, nicht überpflanzbare Leitungstrassen, Auflagen des Brandschutzes für den zweiten Rettungsweg oder bevorstehende Umplanungen von Straßen dazu führen, dass Standorte abgelehnt werden müssen und das definierte Ziel von 160 Neupflanzungen im Jahr nicht realisiert werden kann.
Erste Pflanzsaison
Damit 104 neue Bäume im gesamten Stadtgebiet gepflanzt werden können, werden entsprechende Baumgruben hergerichtet. Es sind die ersten Neupflanzungen aus dem Stadtbaumkonzept für Düsseldorf. Die neuen Baumstandorte entstehen im Straßenbereich einschließlich Parkplätze und im Bereich der Gehwege.
Für die neuen Baumgruben wird der vorhandene Belag aufgebrochen und ausgehoben. Anschließend wird jede Baumgrube mit 12 Kubikmetern speziellem Baumsubstrat gefüllt und mit Belüftungsrohren ausgestattet. Das Substrat speichert effizient Wasser. Außerdem hat es den Vorteil, dass es überpflastert werden kann. Teilbereiche können unter Minimierung der sichtbaren Baumscheibe wieder überbaut werden, sodass oberirdisch keine Flächen verloren gehen, dem Baum aber weiterhin als durchwurzelbare Bereiche zur Verfügung stehen.
Von November 2019 bis April 2020 erfolgt dann die Bepflanzung der neuen Standorte mit Bäumen. Gepflanzt werden Zukunftsbäume wie der Zürgelbaum (Celtis australis), die Magnolie (Magnolia kobus), der Eisenholzbaum (Parrotia persica 'Vanessa') und der Tupelobaum (Nyssa sylvatica), die besonders gut mit den neuen Klimabedingungen zurechtkommen.
Neben Baumneupflanzungen werden im Rahmen des Stadtbaumkonzeptes auch Altstandorte saniert, um die Lebensbedingungen für Altbäume zu optimieren. Den Start machen die 40 Baumstandorte in der Bilker Allee. Dabei werden beidseitig neben den kleinen, vorhandenen Baumscheiben die unterirdischen Baumgruben – und somit der durchwurzelbare Raum für die Bäume – vergrößert und mit dem gleichen speziellen Baumsubstrat gefüllt, das bei den neuen Baumgruben verwendet wird.
Während der Arbeiten kann es durch Absperrungen zu Behinderungen in den Straßen kommen. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt bittet dafür um Verständnis.