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Soziales

Straßennamen: Facebook-Aktion des Gleichstellungsbüros

Bis Ferienende werden jeden Samstag bedeutende Düsseldorfer Frauen vorgestellt/Mit der Aktion soll auf das Thema "Straßenbenennung nach Frauen" aufmerksam gemacht werden


Erstellt:
Redaktion: Ilgenstein, Valentina

Erst kürzlich wurde in Bilk die Erna-Eckstein-Straße eingeweiht - und damit an die Mitbegründerin der Medizinischen Akademie Düsseldorf, Dr. Erna Eckstein-Schlossmann, erinnert. Bereits im vergangenen Jahr konnten zwei Straßen in Derendorf nach Rose Ausländer und Elfriede Bial benannt werden. Dennoch liegt der Anteil von Frauen, nach denen Straßen in Düsseldorf benannt sind, lediglich bei etwa drei Prozent.

Um weiterhin auf das Thema "Straßenbenennung nach Frauen" aufmerksam zu machen, startet das Gleichstellungsbüro der Landeshauptstadt Düsseldorf in der Zeit der Sommerferien nun eine Facebook-Aktion. Bis zum Ende der Ferienzeit wird an jedem Samstagen eine bedeutende Düsseldorfer Frau vorgestellt, für die bisher noch keine Würdigung im Stadtbild in Form einer Straßenbenennung erfolgt ist.

Das Gleichstellungsbüro greift dabei die Ausstellung "mutig – weiblich – unvergessen" auf, die die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro und dem Stadtarchiv Düsseldorf im vergangenen Jahr gezeigt hat. Die Ausstellung hatte die Lebenswege von 16 bedeutenden Düsseldorfer Frauen beleuchtet. Im Stadtpan hingegen suchte man einige dieser Persönlichkeiten vergebens. Weitere Infos: www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/mutig-weiblich-unvergessen-duesseldorfer-frauen-in-der-geschichte.html

Eine Straße oder einen Platz nach einer Persönlichkeit zu benennen, ist für Städte die wichtigste Möglichkeit, das Wirken von Personen zu würdigen. Wenn man einen Blick in Stadtpläne, nicht nur in Düsseldorf, wirft, wird deutlich: Frauen sind hierbei deutlich unterrepräsentiert.

Für die Gleichstellungsarbeit ist dies kein neues Thema, so gab es in Düsseldorf bereits 1991 eine Broschüre mit dem Titel "Düsseldorfer Frauen auf den Spuren – Wege durch die Geschichte der Stadt". 2017 wurde daran anknüpfend der Stadtplan "Frauenwege in Düsseldorf – mit historischem Blick" veröffentlicht, der weibliche Persönlichkeiten der Düsseldorfer Stadtgeschichte vorstellt.

Zum Auftakt der Reihe wird am Samstag, 4. Juli, auf der Facebook-Seite des Gleichstellungsbüros (www.facebook.com/gleichstellungdus/) ein Gespräch zwischen Elisabeth Wilfart, der Gleichstellungsbeauftragten der Landeshauptstadt Düsseldorf, und Dr. Benedikt Mauer, dem Leiter des Stadtarchivs, gezeigt. Im Anschluss wird jeden Samstag in den Ferien eine Frau vorgestellt, unter anderem zum Beispiel Cilly Helten.

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