Pressedienst Einzelansicht

Soziales Gesundheit

Suizidprävention: Infostände auf dem Heinrich-Heine-Platz


Erstellt:
Redaktion: Bergmann, Michael

Anlässlich des Weltsuizidpräventionstages (10. September) beraten und informieren am Montag, 11. September, erneut das Düsseldorfer Gesundheitsamt und weitere Institutionen zwischen 10 und 17 Uhr auf dem Heinrich-Heine-Platz (am Carschhaus).

In Deutschland setzen pro Jahr rund 10.000 Menschen ihrem Leben selbst ein Ende. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind Suizide die zweithäufigste Todesursache nach Unfällen. Aber auch Arbeitslose und Ältere haben ein erhöhtes Suizidrisiko. Gefährdete Menschen können in der Landeshauptstadt auf ein großes Netzwerk an Hilfsangeboten zurückgreifen. Allerdings wissen viele von ihnen sowie deren Angehörige oft nicht, an wen sie sich bei Fragen oder Problemen wenden können. Anlässlich des Weltsuizidpräventionstages wollen das Gesundheitsamt und verschiedene Institutionen hier Hilfestellungen geben. "Jeder Mensch kennt Probleme und Krisen", so Düsseldorfs Gesundheitsdezernent Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke. "Wir wollen die Aufmerksamkeit für das Thema Suizid schärfen. Betroffen sind nicht nur die Suizidgefährdeten, sondern oft auch Familie, Freunde bis hin zu Außenstehenden. Für sie alle existieren Unterstützungsangebote. Einen wichtigen Beitrag leisten hier auch die Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfe."

Darüber hinaus finden Interessierte im Düsseldorfer "Wegweiser in Krisen- und Notsituationen, Hilfen für Betroffene und Angehörige" hilfreiche Informationen. In dieser kostenfreien Übersicht gibt es Adressen und Telefonnummern zu Hilfen rund um die Uhr, beispielsweise zu Telefonseelsorge, Kliniken, Fachdiensten und Beratungsstellen, sowie weiterführende Informationen und Internetangebote. Weitere Informationen finden sich auch unter www.duesseldorf.de/fileadmin/Amt53/gesundheitsamt/netzwerke_kooperationen/psag/pdf/krisenwegweiser-2012.pdf

PDF TXT