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Soziales

Tag der pflegenden Angehörigen am 8. September 2026

Stadt Düsseldorf weist auf Beratungs- und Unterstützungsangebote hin


Erstellt:
Redaktion: Klespe, Michelle Shirin

Der bundesweite Tag der pflegenden Angehörigen macht am Dienstag, 8. September 2026, auf die wichtige Rolle von Menschen aufmerksam, die pflegebedürftige Angehörige und andere ihnen nahestehende Personen im Alltag begleiten und versorgen. In Nordrhein-Westfalen werden rund 87 Prozent der Menschen mit Pflegebedarf zu Hause versorgt. Auch in Düsseldorf übernehmen viele Menschen diese verantwortungsvolle Aufgabe – häufig zusätzlich zu Beruf, Familie und weiteren Verpflichtungen.

Pflegende An- und Zugehörige leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Sie ermöglichen vielen pflegebedürftigen Menschen, weiterhin in ihrer vertrauten Umgebung zu leben. Gleichzeitig sind sie oft hohen körperlichen und seelischen Belastungen ausgesetzt.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf bietet verschiedene Beratungs- und Unterstützungsangebote. Das Pflegebüro informiert unter anderem zu Unterstützungsmöglichkeiten bei Pflegebedarf. Das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz weist anlässlich des Aktionstages insbesondere auf das Projekt "Stärkung pflegender An- und Zugehöriger (SpAZ) durch psychosoziale Beratung" hin. Das Projekt richtet sich an Menschen, die eine nahestehende Person zu Hause versorgen und sich Unterstützung im Umgang mit den Herausforderungen des Pflegealltags wünschen.

Die psychosoziale Beratung wird von qualifizierten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern durchgeführt und kann an einem individuell vereinbarten Ort stattfinden – auf Wunsch auch in der eigenen Häuslichkeit. Im Mittelpunkt stehen persönliche Gespräche, in denen Belastungen angesprochen, Gedanken sortiert und individuelle Lösungswege entwickelt werden können. Ziel ist es, Überlastung frühzeitig vorzubeugen und eine gute Balance zwischen der Sorge für den pflegebedürftigen Menschen und der eigenen Selbstfürsorge zu fördern.

Der Tag der pflegenden Angehörigen würdigt den täglichen Einsatz von Millionen Menschen und macht zugleich deutlich: Pflegende Angehörige brauchen Anerkennung, Entlastung und verlässliche Unterstützungsangebote, damit häusliche Pflege auch künftig gelingen kann. Das Projekt "Stärkung pflegender An- und Zugehöriger (SpAZ) durch psychosoziale Beratung" ist ein weiterer Baustein eines breiten Angebots für pflegende An- und Zugehörige in der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Weitere Informationen
Das Pflegebüro der Landeshauptstadt Düsseldorf berät zu Fragen rund um Pflege. Das Pflegebüro ist telefonisch unter 0211-8998998 sowie per E-Mail an pflegebuero@duesseldorf.de erreichbar.

Das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz bietet im Rahmen des Projekts SpAZ psychosoziale Beratung für pflegende An- und Zugehörige an. Weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch unter 0211-8922232 oder 0211-8997004 sowie per E-Mail an pflegebegleitung@duesseldorf.de.

Hintergrund
Seit Januar 2026 ist die Landeshauptstadt Düsseldorf Mitglied im WHO-Netzwerk "Age-friendly Cities and Communities". Mit dem Beitritt unterstreicht die Stadt ihr Engagement für eine altersfreundliche Stadtentwicklung und die Teilhabe älterer Menschen. Grundlage dafür ist der 2025 vorgestellte Aktionsplan "Älter werden in Düsseldorf", der Maßnahmen für ein selbstbestimmtes und sicheres Leben im Alter sowie für ein möglichst langes Wohnen in der eigenen Häuslichkeit bündelt.

Ein Schwerpunkt des Aktionsplans ist die Unterstützung pflegender An- und Zugehöriger. Mit dem Projekt "Stärkung pflegender An- und Zugehöriger durch psychosoziale Beratung" (SpAZ) baut das Amt für Soziales und Jugend die psychosoziale Begleitung aus und trägt damit zur Entlastung im Pflegealltag bei.

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