Pressedienst Einzelansicht

Veranstaltungen

Tag des Kriminalitätsopfers: Zivilcourage - wie geht das nochmal?

Anmeldung zu den Vorträgen am 22. März ist auch jetzt noch möglich


Erstellt:
Redaktion: Buch, Michael

Anlässlich des diesjährigen Tages des Kriminalitätsopfers in Düsseldorf (22. März) hat sich Fachgruppe Opferschutz des Kriminalpräventiven Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf (KPR) mit dem Thema Zivilcourage beschäftigt. Die zentrale Veranstaltung zum Tag des Kriminalitätsopfers am Donnerstag, 22. März, steht unter dem Motto "Zivilcourage - wie geht das nochmal?" und findet in diesem Jahr im Theatermuseum, Jägerhofstraße 1, 40479 Düsseldorf statt.

 

Interessierte haben die Möglichkeit, sich zu einem von zwei Vorträgen unter der E-Mail-Adresse tdk-duesseldorf@duesseldorf.de anzumelden. Die Vorträge starten jeweils um 16.30 Uhr und um 19 Uhr. Vor Ort stellt sich zudem das Düsseldorfer Opferhilfenetzwerk vor. Das Netzwerk umfasst Beratungsstellen, die sich mit dem Thema "Opferschutz" beschäftigen. Einige von ihnen werden anwesend sein und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Das Netzwerk umfasst Beratungsstellen, die sich mit dem Thema "Opferschutz" beschäftigen. Einige von ihnen werden anwesend sein und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

 

"Zivilcourage - wie geht das nochmal?"

Geschehen Straftaten in der Öffentlichkeit, gibt es neben den Tatopfern häufig auch unbeteiligte Menschen, die Zeuge der Tat werden. Wenn bei der Tatausübung auch Gewalt eine Rolle spielt, fällt die Entscheidung darüber, ob man helfen möchte oder sich lieber neutral verhält, sehr schwer. Die unkalkulierbaren Risiken, denen man sich selbst aussetzt, das subjektiv empfundene Ungleichgewicht zu Gunsten eines Angreifers und nicht zuletzt das fehlende Wissen darum, wie man richtig helfen kann, begünstigen oftmals eine Entscheidung gegen zivilcouragiertes Verhalten.

 


Um Menschen, welche in eine solche Situation geraten und gerne helfen möchten, besser vorzubereiten und konkrete Handlungsoptionen aufzuzeigen, hat die Fachgruppe Opferschutz in Kooperation mit der impulz- theaterprojekte e.V. einen interaktiven Vortrag vorbereitet. Konkret werden den Besucherinnen und Besuchern der Veranstaltung Konfliktszenen in der U-Bahn, im öffentlichen Raum und in einer Unterhaltungslokalität vorgespielt. Im Anschluss daran werden die Szenen unter Beteiligung des Publikums aufbereitet und Handlungsoptionen erarbeitet.

 

Hintergrund: Tag des Kriminalitätsopfers

Der "Tag des Kriminalitätsopfers" wurde erstmals in Schweden begangen. Ursprünglich wurde der 22. Februar als Tag der Mahnung eingeführt. Die Idee des Tages wurde vom Weißen Ring aufgegriffen. Seit 1992 wird in Deutschland am 22. März der Kriminalitätsopfer gedacht. "An diesem Tag wird immer wieder daran erinnert, dass jeder Mensch jederzeit Opfer einer Straftat werden kann. Damit verknüpft sind auch immer umfangreiche Hinweise auf die Unterstützungsangebote der Hilfeeinrichtungen. Dies ist mit der diesjährigen Veranstaltung wieder gut gelungen", betonte Ordnungsdezernent und Vorsitzender des Kriminalpräventiven Rates, Christian Zaum.

PDF TXT