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Veranstaltungen Flüchtlinge

Auf Einladung der Landeshauptstadt Düsseldorf

„Team AfriQa“ beim Jedermann-Rennen


Erstellt:
Redaktion: Jäckel-Engstfeld, Kerstin

Im afrikanischen Eritrea gilt Radsport als Volkssport: Das Land zählt etwa 200 Profiradfahrer, die zu den besten Sportlern in ganz Afrika gehören. Der Radsport ist Sinn und Lebensinhalt für unzählige sportbegeisterte Jugendliche. Viele sehen in einer Karriere als Radsportprofi das Ziel ihrer Selbstverwirklichung. Sie hoffen auf ein besseres Leben und träumen von einer Karriere als Profi-Radsportler wie beispielsweise Daniel Teklehaimanot aus Eritrea, der am 9. Juli 2015 der erste Afrikaner in der Radsportgeschichte war, der das gepunktete Trikot für die beste Bergwertung bei der Tour de France trug.

Durch die Flucht aus ihrem Heimatland nach Deutschland scheint das Ziel, gemeinsam mit anderen Radbegeisterten zu fahren oder gar Radprofi zu werden jedoch für viele afrikanische Flüchtlinge in unerreichbare Ferne zu rücken. Das „Team AfriQa“ setzt an diesem Punkt an. Die Mitarbeiter betreuen die Sportler, organisieren Touren und Radrennen und verfolgen dabei offensiv das Ziel, Aufklärungsarbeit rund um die Situation der Flüchtlinge zu leisten. Am Sonntag nehmen sie am Jedermann-Rennen "alltours Race am Rhein" teil.

Damit stehen sie den Sportlern auch bei der Integration in die deutsche Gesellschaft zur Seite. Neben der Freude an Bewegung sorgt Sport generell und ebenso auch der Radsport dafür, dass Sprach-  und Kulturbarrieren abgebaut werden. Das gemeinsame Fahren mit Radbegeisterten hier in Deutschland schafft die Basis für gegenseitiges Verständnis und Miteinander.

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche fördert Team AfriQa aktiv: "Wir haben das Team AfriQa zum 'alltours Race am Rhein' eingeladen um dieses tolle Projekt zu unterstützen. Die Begeisterung für Sport führt Menschen aller Nationen und Generationen zusammen und trägt so auf einfache aber äußerst effektive Weise, zur Verständigung und Integration bei."

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