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Tribüne für Menschen mit Behinderung: Rundum-Service ermöglichte den Gästen einen schönen Rosenmontag
Blindenreporter Frank Breuers informierte die Gäste mit Sehbehinderungen über den Zug/Robby Stürtzer moderierte das närrische Treiben
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Stadt, AOK und CC organisierten in diesem Jahr gemeinsam die Rosenmontagstribüne für Menschen mit Behinderungen, die Kosten dafür hatte die Landeshauptstadt übernommen. Und das Angebot kam gut an: 60 Gäste (Menschen mit Behinderung und Begleiter), davon 25 Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer, verfolgten von der Tribüne an der Breite Straße/ Graf-Adolf-Platz aus den Düsseldorfer Rosenmontagszug 2017. Zur Betreuung der Gäste waren vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt vor Ort, drei Sicherheitskräfte unterstützten die Organisatoren an den Zugängen. Da der Aufbau insgesamt 120 Plätze, davon 40 für Rollstühle, bot, konnten an diesem Tag sogar sehr kurzfristige Besuchswünsche erfüllt werden.
Für die Besucher wurde ein spezieller Service geboten: Blindenreporter Frank Breuers informierte die sehbehinderten und blinden Gäste über ein von Stefan Felix (Fortuna Düsseldorf) zur Verfügung gestelltes Audiosystem über den Zug und die präsentierten Mottowagen von Jacques Tilly und Co. Vor Ort waren zwei behindertengerechte Toiletten aufgebaut. Auf der mit Luftschlangen und Luftballons geschmückten Tribüne sorgte Robby Stürtzer mit launiger Moderation für gute Stimmung. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt: Rund 150 Berliner verteilten die Helferinnen und Helfer an ihre Gäste. "Trotz des windigen Wetters waren unsere Gäste begeistert und haben gemeinsam einen tollen Rosenmontagszug erlebt. Wir freuen uns sehr darüber, dass sie Besucherinnen und Besucher einen so schönen Tag erleben konnten - und für die Organisatoren gab es Lob, dass die Tribüne in dieser Form ermöglicht wurde", zog Helma Wassenhoven, Referentin im Büro des Oberbürgermeisters, Bilanz.
