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Kultur

Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

Verlängerung der Sonderausstellung: "Fred Stein"


Erstellt:
Redaktion: Meissner, Valentina

Wegen des großen Besucherinteresses wird die Sonderausstellung "Fred Stein: Auf dem Weg. Dresden – Paris – New York" verlängert und noch bis einschließlich 4. Juni in der Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29, zu sehen sein.  Der Eintritt ist frei.

Im Oktober 1933 floh der damals 24-jährige Jurist Alfred (Fred) Stein mit seiner Frau Liselotte aus der gemeinsamen Heimatstadt Dresden nach Paris. Die als Hochzeitsreise getarnte Flucht war nötig, da er als Sozialist und Jude im Fokus der Gestapo stand. Im Pariser Exil machte Fred Stein notgedrungen aus seinem Hobby einen Beruf: Gemeinsam mit seiner Frau eröffnete er ein Fotostudio. Dabei offenbarte sich sein herausragendes Talent. Zunächst in Paris und ab 1941 in New York entpuppte er sich als Meister des Porträts und der spontanen Straßenfotografie.


2013 widmete das Jüdische Museum Berlin Fred Stein eine Werkschau unter dem Titel "Im Augenblick". Die Mahn- und Gedenkstätte präsentiert diese Ausstellung nun in Düsseldorf und nimmt in einer Erweiterung den Menschen Fred Stein, seine Familie und deren Weg ins Exil in den Blick.

Öffnungszeiten: dienstags bis freitags und sonntags 11 bis 17 Uhr, samstags 13 bis 17 Uhr.

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