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Stadtentwicklung
Vogelsanger Weg: Innovative Planung soll Wohnen und Arbeiten miteinander verbinden
Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung am 1. Oktober in der Heinrich-Heine-Gesamtschule
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Bei dem Areal rund um den Vogelsanger Weg handelt es sich um ein über Jahrzehnte gewachsenes Gewerbegebiet. Seit einigen Jahren verfolgt die örtliche Politik das Ziel, dort auch neue Wohnbauflächen zu ermöglichen. Die Stadtplanung hat diese Initiative aufgegriffen, um hier den innovativen Ansatz eines neuen urbanen Gebietes zu erproben. "Wir haben hier die Chance, Wohnen und Arbeiten in einer attraktiven und innovativen Form innenstadtnah zusammenzuführen", sagt Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Die Fläche wurde aufgeteilt in die beiden Bebauungspläne Nr. 06/014 (Vogelsanger Weg / Münsterstraße, frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung wurde bereits durchgeführt) und den vorliegenden Bebauungsplan Nr. 06/020, bei dem nun auch die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgen soll. Das etwa 19,5 Hektar große Plangebiet liegt im Stadtteil Mörsenbroich. Es wird begrenzt durch den Nördlichen Zubringer im Westen, die Münsterstraße im Südosten und den Vogelsanger Weg im Nordosten.
Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, im Zuge des Verfahrens Rückfragen zu stellen und Anregungen einzubringen. Die Veranstaltung "Stadtplanung zur Diskussion" findet am Dienstag, 1. Oktober, in der Aula der Heinrich-Heine-Gesamtschule, Graf-Recke-Straße 170, statt. Beginn: 18 Uhr.
Um Ideen für ein städtebauliches Konzept zu erhalten, wurde im Vorfeld der Bauleitplanung im Jahr 2016/2017 ein Gutachterverfahren mit umfassender Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. Im Anschluss wurde unter Berücksichtigung der dort erarbeiteten planerischen Leitideen ein städtebauliches Konzept entwickelt, das die Grundlage für die Bauleitplanung bilden soll. Kern des städtebaulichen Entwurfs ist die Entwicklung von Bebauungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der heutigen Eigentumsverhältnisse, die sowohl Gewerbe als auch Wohnnutzungen zulässt und gleichzeitig Flächen für eine Nachverdichtung schafft, die die Ausbildung einer attraktiven Stadtteilmitte und Wegeverbindungen auch über das Areal hinaus ermöglicht.
