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Gesundheit

Weitere Nachweise von britischer Coronavirus-Variante nach Fall in Notschlafstelle


Erstellt:
Redaktion: Mester, Annika

Nachdem am Freitag bei einem Besucher einer Notschlafstelle ein positiver Befund auf die britische Variante des Coronavirus festgestellt wurde, wurden am Wochenende in den Tagesstätten und Notschlafstellen Schnelltests und - sofern ein positives Ergebnis aufgetreten ist - PCR-Tests durchgeführt. Von den 21 Kontaktpersonen des betroffenen Obdachlosen befinden sich 18 in der städtischen Quarantäneeinrichtung FFFZ. Bei acht dieser Personen wurde mittels PCR-Test mittlerweile eine Coronavirus-Infektion festgestellt, bei sieben Infizierten konnte bisher die britische Virus-Variante nachgewiesen werden. Alle diese Personen befinden sich bereits seit Freitag in Quarantäne. Eine Person ist im Krankenhaus, elf weitere Kontaktpersonen werden derzeit mit Unterstützung der Wohlfahrtsträger der Wohnungslosenhilfe und des Streetworks ermittelt.

Die Ergebnisse der PCR-Tests zweier Kontaktpersonen sowie die der Schnelltests von heute Abend liegen gesammelt erst morgen vor.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf lässt seit Montag, 1. Februar, alle positiven PCR-Proben aus dem städtischen Testzentrum und den mobilen Testdiensten der Stadt zusätzlich auf Virus-Mutationen untersuchen.

Bislang gibt es noch keine speziellen Quarantäne-Empfehlungen des RKI für Kontaktpersonen von nachgewiesenen Infektionen mit Coronavirus-Mutationen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat sich entschieden, bei jeglichem engeren Kontakt ohne entsprechende Schutzmaßnahmen zu einer mit einer Coronavirus-Mutation infizierten Person vorsorglich bereits eine Quarantäne anzuordnen. Zudem wurde innerhalb der Kontaktpersonennachverfolgung ein Team gebildet, das sich speziell um die Kontaktpersonennachverfolgung im Falle einer Infektion mit einer Coronavirus-Mutation kümmert.

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