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Gesundheit
Welt-Alzheimer-Tag: Gegen das Vergessen
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"Demenz - dabei und mittendrin" - unter diesem Motto stand in diesem Jahr der Welt-Alzheimer-Tag am 21. September. Das Thema wird im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit aufgegriffen. Am Dienstag, 9. Oktober, findet in der Volkshochschule Düsseldorf, Bertha-von-Suttner-Platz 1, um 18 Uhr eine Filmvorführung mit anschließender Diskussionsrunde statt. Ab 17 Uhr können sich Betroffene und interessierte Bürgerinnen und Bürger an Infoständen über das Thema informieren. Der Eintritt ist frei. "Menschen mit Demenz und ihre Angehörige wünschen sich, dass Erkrankte selbstbestimmt am Leben teilhaben können und weiterhin Teil der Gesellschaft sind. Sie möchten ihren Alltag selbst gestalten und ihren gewohnten Hobbys nachgehen. Das ist möglich, wenn Betroffene und deren Familien die nötige Unterstützung erhalten", so Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Beigeordneter für Gesundheit der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Die Alzheimer Krankheit ist eine neurodegenerative Erkrankung. Die Krankheit ist bislang noch nicht heilbar. In ihrem Verlauf verschlechtert sich die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Gleichzeitig lassen die täglichen Aktivitäten nach. Das häufigste Symptom der Erkrankung ist jedoch die Alzheimer-Demenz. Seit 1994 soll der Welt-Alzheimertag jedes Jahr auf die Situation von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen aufmerksam machen. In Deutschland leiden mehr als eine Million Menschen unter einer Demenzerkrankung. Jedes Jahr werden rund 200.000 Demenzerkrankungen neu diagnostiziert.