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Wie zufrieden sind Ältere in Düsseldorf?
Generation 55plus wird nach sozialen Kontakten, der Freizeitgestaltung und dem Bekanntheitsgrad der städtischen Angebote befragt
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Die Landeshauptstadt Düsseldorf will wissen, wo sie besser werden kann und hat deshalb eine Bürgerbefragung gestartet. Im Fokus steht die Generation 55plus. Gefragt wird unter anderem nach der Lebenssituation, den sozialen Kontakten, der Freizeitgestaltung und dem Bekanntheitsgrad der städtischen Angebote. Auch die Wohnsituation wird thematisiert und es wird zum Beispiel danach gefragt, ob die Wohnung noch zur aktuellen Lebenssituation passt.
Um zu repräsentativen Ergebnissen zu kommen, wurden rund 16.000 Bürgerinnen und Bürgern nach dem Zufallsprinzip für die anonyme Befragung ausgewählt. Bis zum 30. September können die Fragebögen an die Landeshauptstadt Düsseldorf zurückgeschickt werden. 2.963 Fragenbögen sind bisher bereits eingegangen (Stand: 12.09.2019). Für ein repräsentatives Ergebnis werden rund 5.300 Rückläufer benötigt. Das Amt für Soziales freut sich über jede Antwort.
Durch die Ergebnisse der Befragung können verbesserte Beratungs- und Hilfsangebote entwickelt werden, auch vor dem Hintergrund von steigender Armut und Einsamkeit im Alter. Aus den Befragungsergebnissen kann zum Beispiel auch abgeleitet werden, ob die Landeshauptstadt Düsseldorf ihre Hilfen beim Umzug - Umzugsmanagement, Wohnungssuche, Renovierung etc. - in das gewünschte soziale Umfeld ausweiten sollte. Der Seniorenrat möchte die Befragung ebenfalls für seine Arbeit nutzen und das Thema Wohnen ist dabei von besonderer Bedeutung.
Hintergrund
In der Landeshauptstadt Düsseldorf leben aktuell rund 190.000 Menschen, die 55 Jahre und älter sind. Sie sind ein großer und wichtiger Teil der Bevölkerung in Düsseldorf und gestalten das Leben der Stadt aktiv mit. In der jetzigen Befragung der Generation 55plus stehen die Themen Armut, Einsamkeit und Wohnen im Fokus. Beim Fachtag Altersarmut und Einsamkeit im Jahr 2018 wurde dazu ein Handlungsbedarf festgestellt und die Befragung zu diesen Themen empfohlen. Die Ergebnisse werden in die Weiterentwicklung der Angebots- und Beratungsstrukturen einfließen, zum Beispiel beim Amt für Soziales und bei den "zentren plus".