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Umwelt

Wildparkfest bietet "Natur zum Anfassen"

Viele Familien nutzen die Gelegenheit, um bei Aktionen und an Ständen die vielfältigen Facetten der Natur zu erleben


Erstellt:
Redaktion: Paulat, Volker

Natur zum Anfassen gab es am heutigen Sonntag, 17. September, bei der zehnten Auflage des Wildparkfestes im Grafenberger Wald. Getreu dem Fest-Motto "Der Natur auf der Spur" hatten die Mitarbeiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes sich mächtig ins Zeug gelegt und ein abwechslungsreiches Programm für die Besucher vorbereitet. Viele Familien waren mit ihren Kindern gekommen, um bei Aktionen und an den Ständen auf dem Gelände die vielfältigen Facetten der Natur zu erleben.

Das Figurentheater Pantao setzte mit seinen Stelzenfiguren Baumgeist, Waldelf und Birkenfee Akzente. Mitglieder des Freundeskreises Wildpark Düsseldorf e.V. warteten mit Informationen zur neu geplanten Waldschule auf. Die Biologische Station Urdenbacher Kämpe präsentierte das Projekt "Was(s)erleben". Dabei stellten die Mitarbeiter Interessantes und Wissenswertes über Lebewesen im Wasser vor. Die Kompostberater der Awista GmbH gaben praktische Tipps zur Anlage eines Kompostplatzes im Garten.

Mitarbeiter und Mitglieder des Freundeskreises des Aquazoos informierten die Besucher über die in der kommenden Woche bevorstehende Neueröffnung. Sie hatten Wissenswertes zum Thema Tropenwälder im Gepäck. Darüber hinaus gaben Natur‑ und Waldpädagogen Einblicke in ihre Arbeit. Auch die Falkner vom Rheinischen Waldpädagogium waren dabei und ermöglichten es den Besuchern, Uhu, Adler und Falke aus nächster Nähe zu erleben.

Die Mitarbeiter der städtischen Forstabteilung informierten über die Pflege, den Schutz und den Erhalt des Stadtwaldes in Düsseldorf. Sie zeigten auch, wie aus einem Baumstamm Schritt für Schritt eine Waldbank hergestellt wird.

Spannendes war auch aus der Welt der Pilze zu erfahren: Experten stellten wichtige Speisepilze und ihre giftigen Doppelgänger vor und übten mit pilzinteressierten Besuchern exemplarisch das Bestimmen der Pilze mit Hilfe eines Bestimmungsbuchs.

Neben der Theorie standen gerade für die jüngeren Besucher auch Baumklettern, Bastelaktionen und Wollefilzen auf dem Programm. Bei einer Schminkaktion verwandelten Profis die Gesichter von manchem jungen Besucher in Schmetterling, Löwe oder Katze, während daneben Riesenseifenblasen für staunende Kinderaugen sorgten. Hüpfburg und Riesenraupe boten zusätzliche Gelegenheiten, um sich richtig auszutoben. Ebenfalls für Kinder gab es eine Wildpark‑Fragebogen‑Rallye. Die jungen Besucher hatten sogar die Gelegenheit, am Lagerfeuer zu grillen. Kurzum: ein gelungenes Fest für Jung und Alt.

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