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Verkehr Wirtschaft
Wirtschaftsverkehr in der Düsseldorfer Altstadt wird untersucht
Am Mittwoch, 6., und Mittwoch, 13. Juni, je 6 bis 13 Uhr, werden die Wirtschaftsfahrzeuge gezählt
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Einzelheiten zur Zusammensetzung des Wirtschaftsverkehrs in der Düsseldorfer Altstadt soll eine Untersuchung an den Tag bringen, die jetzt die Landeshauptstadt Düsseldorf in Zusammenarbeit mit der Bergischen Universität Wuppertal vornimmt. Dazu werden am Mittwoch, 6., und Mittwoch, 13. Juni, je zwischen 6 und 13 Uhr zwischen Oberkasseler Brücke, Rheinkniebrücke und Heinrich-Heine-Allee/Breite Straße die Wirtschaftsfahrzeuge gezählt.
Ziel der Zählungen, die im Rahmen eines Studentenprojektes ausgeführt werden, ist es, den Wirtschaftsverkehr mit seinen unterschiedlichen Fahrzeuggrößen und Fahrtzwecken und die Liefervorgänge in der Düsseldorfer Innenstadt mengenmäßig genauer beschreiben zu können. "Das Engagement der Studentinnen und Studenten ist ausdrücklich zu begrüßen und ich bin überzeugt, dass wir alle aus der gemeinsamen Arbeit viele neue und spannende Erkenntnisse gewinnen werden", erklärt Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke.
Ähnliche Daten wurden zuletzt in den 90er-Jahren im Rahmen von City-Logistik-Konzepten erhoben. Aufgrund der strukturellen Änderungen im Lieferverkehr wie etwa den Internethandel, sind die damals erhobenen Daten nicht mehr aussagekräftig. Im Rahmen der Kooperation zwischen der Stadt Düsseldorf und der Bergischen Universität Wuppertal können solche Daten erstmalig für die neuen Rahmenbedingungen erhoben werde. Durch die gewonnen Erkenntnisse können Aussagen über die durchschnittlich gelieferte Gutmenge je Nutzung abgeleitet werden. Diese Kennzahlen können anschließend mit Nutzungsdaten anderer Gebiete verschnitten werden, um daraus das durchschnittliche Lieferverkehrsaufkommen abschätzen zu können. Sukzessive kann so der Lieferverkehr der gewerblich geprägten Gebiete in Düsseldorf abgeschätzt werden. Auf Grundlage dieser Daten kann im Rahmen der Planung die unter anderem stadtverträgliche Abwicklung von Lieferverkehren gefördert werden, was sich beispielsweise auf die Aufenthaltsqualität in gewerblich geprägten Gebieten auswirkt. Durch die Erhebung entstehen der Stadt Düsseldorf keine Kosten. Die erhobenen Daten lassen keine Rückschlüsse auf einzelne Personen/Unternehmen zu.