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Umwelt
Zameksee: Stadt kümmert sich erfolgreich um notleidende Fische
Zurzeit werden keine toten oder nach Luft schnappenden Fische mehr gefunden/Laut Umweltamt war Sauerstoffmangel Ursache für das Fischsterben
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Die Vorkehrungen der Landeshauptstadt Düsseldorf zum Schutz der notleidenden Fische im Zamek-See sind erfolgreich. 20 Fische sind am Dienstag, 30. Oktober, durch Helfer des Angelsportvereins aus dem Zameksee in einen großen, mit Sauerstoff angereichertem Wasser gespeisten Behälter in Sicherheit gebracht worden. Diesen hat die Feuerwehr in Absprache mit dem Umweltamt am See installiert. Der Behälter kann bei Bedarf auch länger vor Ort bleiben. Bei einer Kontrolle durch einen Mitarbeiter des Umweltamtes am heutigen Morgen, 31. Oktober, wurden am Zamek-See keine toten Fische mehr aufgefunden. Auch nach Luft schnappende Fische waren nicht mehr zu sehen.
Ursache für das Fischsterben der vergangenen Tage war laut den jetzt vorliegenden Messergebnissen offenbar Sauerstoffmangel im Wasser. Die Sauerstoffmessungen an sechs Stellen im Zamek-See ergaben Werte von 2 x 1,8 Milligramm Sauerstoff je Liter Wasser (mg/l) und 4 x 1,5 mg/l. Damit die Fische sich wohlfühlen, muss mindestens ein Sauerstoffgehalt von 6 mg/l gegeben sein.
Die üblichen technischen Möglichkeiten zur Sauerstoffanreicherung des Wassers im See sind laut den Fachleuten im Umweltamt gegenwärtig ausgeschöpft. Bei günstigeren Rahmenbedingungen, also sinkenden Luft- und Wassertemperaturen, nachlassendem Wind und nachlassenden beziehungsweise sich verlangsamenden Zersetzungsprozessen ist mit einem Anstieg der Sauerstoffwerte zu rechnen.
Da in Ufernähe keine Fische mehr zu sehen sind, ist auch nach Aussage eines Verantwortlichen des Angelsportvereins davon auszugehen, dass sich die Fische in tiefere sauerstoffreichere Wasserregionen zurückgezogen haben.
Das Umweltamt hat zum Schutz der im Zamek-See verbliebenen Fische folgende Vorkehrungen getroffen:
- weitere Kontrollen durch Mitarbeiter des Umweltamtes,
- weiterhin Sicherstellung der Rettung von Fischen durch den Angelsportverein, sollten erneut Fische nach Luft schnappen. Der Angelsportverein kontrolliert eigenverantwortlich,
- sollte es zu einer Verschlechterung der aktuellen Situation kommen, so wird das Wasser im See erneut mit Sauerstoff angereichert (Umwälzen durch die Feuerwehr oder gegebenenfalls weitere technische Lösungen).