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"Tag der Kinderhospizarbeit"

Zeichen der Unterstützung: Fahrzeuge der Feuerwehr mit grünen Bändern im Einsatz

15. bundesweiter "Tag der Kinderhospizarbeit" am 10. Februar


Erstellt:
Redaktion: Buch, Michael

Zum 15. Mal findet am Mittwoch, 10. Februar, der bundesweite "Tag der Kinderhospizarbeit" statt. Die Landeshauptstadt Düsseldorf und die Feuerwehr unterstützen zusammen mit anderen Partnern aus Düsseldorf den Verein Ambulanter Kinder- und Jungendhospizdienst Düsseldorf e. V. bei der öffentlichen Aktion. Der Landtag NRW bespielt seine Außen-LED-Wand und macht damit auf den besonderen Tag aufmerksam.

Über 120 Einsatzfahrzeuge von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst sowie weitere Fahrzeuge aus dem städtischen Fuhrpark werden am Mittwoch, 10. Februar, mit grünen Bändern an den Außenspiegeln auf den Aktionstag hinweisen. Mit der Unterstützung durch die Landeshauptstadt sowie weiteren Partner aus Düsseldorf soll der Tag damit zu einem großen Erfolg führen. Durch die große Unterstützung der vielen verschiedenen Partnern soll auf die Kinderhospizarbeit hingewiesen werden und eine Solidarisierung für die ehrenamtliche Arbeit gefördert werden. Meist ist das Angebot des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Düsseldorf, kurz AKHD Düsseldorf, bei den Menschen in Düsseldorf gar nicht bekannt. Bereits seit 2007 besteht der Verein, der ab der Diagnosestellung bis über den Tod des Kindes hinaus mit geschulten Begleitern verlässlich an der Seite der Familien steht, um sie beim Alltag zu entlasten und in schweren Zeiten beizustehen.

Viele der über 50.000 in Deutschland lebenden Kinder und Jugendlichen mit einer verkürzten Lebenserwartung werden mit ihren Familien durch ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste und stationäre Kinder- und Jugendhospize begleitet. In Düsseldorf wird dies durch das Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland und dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Düsseldorf durchgeführt. Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst wird derzeit durch über 50 ehrenamtliche Helfer*innen unterstützt, die dabei insgesamt 27 Familien mit einem lebensverkürzt erkrankten Kind oder aber auch deren Geschwister begleiten. Obwohl die Zahl der Helfer hoch erscheint, so ist doch immer noch mehr Unterstützung notwendig, um alle Belange der Familien vollumfänglich unterstützen zu können.

Zum "Tag der Kinderhospizarbeit" soll aber vor allem der Umgang mit dem Thema Tod und Sterben für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dabei gilt dies weiterhin bei vielen Menschen als Tabu, was durch die Aufklärungsarbeit des Vereins weiter bekannt gemacht werden soll. Weiterhin wird für die Arbeit mit den Familien finanzielle Unterstützung benötigt. Ein weiterer wichtiger Baustein in der Unterstützung bei der Arbeit ist das Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland. Es bietet die Möglichkeit, Kindern mit einer unheilbaren Erkrankung oder einer verminderten Lebenserwartung aufgrund einer schweren Behinderung zu betreuen. Hier können die Familien und Kinder Trost erhalten und werden seelisch unterstützt.

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