Pressedienst Einzelansicht

Ordnung

Zum Tag des Unfallopfers: Programm auf dem Schadowplatz

Am Samstag, 14. April, 10.30 bis 16.30 Uhr gibt es an Ständen und auf der Bühne Informationen für Opfer von Unfällen und Menschen, die Unfällen vorbeugen möchten


Erstellt:
Redaktion: Paulat, Volker

Aus Anlass des Tags des Unfallopfers bietet der Kriminalpräventive Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf am Samstag, 14. April, von 10.30 bis 16.30 Uhr auf dem Schadowplatz ein Programm für Unfallopfer, aber auch für Menschen, die Unfällen vorbeugen möchten, an. Immerhin rund zehn Millionen Menschen verletzen sich laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin pro Jahr in Deutschland bei Unfällen. Die offizielle Eröffnung des Tags des Unfallopfers werden Landesinnenminister Herbert Reul, Oberbürgermeister Thomas Geisel und Polizeipräsident Norbert Wesseler um 11 Uhr vornehmen.

Die Fachgruppe Opferschutz möchte bei dem von ihr organisierten Programm an Ständen, aber auch auf der Bühne, alle diejenigen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken, die schon einmal einen Unfall erlitten haben und mit den Folgen des Unfalls umgehen mussten. Insbesondere die Unterstützungseinrichtungen aus Düsseldorf wie "subvenio e.V." und die Ambulanz für Gewaltopfer beim Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf stehen den Besuchern als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie helfen nach einem Unfall, damit es den Menschen schnell wieder besser geht. Sowohl rechtliche als auch alle anderen Fragen werden beantwortet, so dass alles professionell in geordnete Bahnen gelenkt werden kann.

Obwohl es in der überwiegenden Anzahl der Unfälle nicht um Kriminalität geht, besteht doch häufig ein Zusammenhang. Aktuell ist zum Beispiel die zunehmende Zahl illegaler Autorennen zu nennen, die zum Teil schwere Unfälle mit Toten und Verletzten nach sich ziehen. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die Bevölkerung über die Folgen und die nachsorgenden Hilfen bei Unfällen, auch Verkehrsunfällen, aufzuklären. Nur so kann das Bewusstsein geschaffen werden, verantwortungsvoll miteinander umzugehen. Der Tag des Unfallopfers im April ist angelehnt an den Weltgedenktag für Unfallopfer im Straßenverkehr, der jedes Jahr am dritten Sonntag im November begangen wird.

Unfälle passieren täglich. Ob im Haushalt, beim Sport, im Zusammenhang mit Tieren oder im Straßenverkehr. Die Folgen reichen von kleineren Blessuren ohne nennenswerte Einschränkungen bis hin zu schwersten Verletzungen, die sowohl das Leben des Unfallopfers als auch das seiner Familie und das soziale Umfeld komplett verändern. In jedem Fall ist professionelle Hilfe erforderlich.

Am Tag des Unfallopfers soll aufgezeigt werden, dass einerseits Opfer von Unfällen, andererseits aber auch Zeugen oder Angehörige Unterstützung und Hilfe benötigen. Bei Betroffenen können Symptome wie Schlafstörungen, Vermeidungsverhalten oder Herzrasen einhergehend mit Panikattacken auftreten.

Dazu kommt, dass sich viele Menschen nicht mit der Durchsetzung ihrer rechtlichen Ansprüche auskennen oder falsch beraten werden. Immer wieder fühlen sich Menschen daher bei der Bewältigung all dieser Einwirkungen allein gelassen.

Dass dies nicht so sein muss, soll die Veranstaltung auf dem Schadowplatz zeigen. Neben verschiedenen Ständen, die zum Mitmachen einladen, wird es ein vielfältiges Bühnenprogramm geben.

Hier das Programm in der Übersicht:

10.30 Uhr: Beginn
11 Uhr: Grußworte:
Herbert Reul, Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen
Oberbürgermeister Thomas Geisel
Polizeipräsident Norbert Wesseler
11.30 Uhr: Stuntshow mit anschließender aktiver Erster Hilfe
12 Uhr: Erste Hilfe für alleingelassene Opfer. Expertengespräch mit Ersthelferausbilderin Renate Amon.
12.30 Uhr: Stuntshow mit anschließender aktiver Erster Hilfe
13 Uhr: Puppenbühne der Polizei – Unfall- was nun?  (nicht nur für Kinder)
13.30 Uhr: Stuntshow mit anschließender aktiver Erster Hilfe
14 Uhr: Tipps für die richtige Rechtsberatung. Expertengespräch mit Rechtsanwalt Bernd M. Höke
14.30 Uhr: Stuntshow mit anschließender aktiver Erster Hilfe
15 Uhr: Crashkurs NRW. Realität erfahren. Echt hart.
15.30 Uhr: Stuntshow mit anschließender aktiver Erster Hilfe 16 Uhr: Abschlussrunde mit allen Akteuren auf der Bühne
16.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Wer dann noch mal eine ganz praktische Erfahrung machen möchte, kann dies an den verschiedenen Simulatoren wie Ablenkungs-, Motorrad-, Auto- und Überschlagssimulator tun. Auch ein Seh- und Reaktionstest wartet auf die Besucher.

PDF TXT