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Kultur

Zwei Veranstaltungen zum Tag der Archive im Heinrich-Heine-Institut

Partnerarchive stellen sich am 10. März vor/Am 12. März gibt das Heine-Institut Einblicke in seine Archive – in Text, Bild und Ton


Erstellt:
Redaktion: Frisch, Michael

Der bundesweite Tag der Archive wird in Düsseldorf seit der letzten Austragung 2018 mit einer ganzen Woche thematischer Veranstaltungen begangen - so auch im Heinrich-Heine-Institut. Diesmal werden dazu im Heinrich-Heine-Institut am 10. und 12 März zwei Veranstaltungen angeboten.

Den Anfang macht ein Format, das sich bereits beim letzten Tag der Archive bewährt hat: Am Dienstag, 10. März, stellen sich Partnerarchive vor. Kolleginnen und Kollegen anderer Düsseldorfer Archive sind zu Gast im Heinrich-Heine-Institut, um ihre Organisationen einmal in einem ganz anderen Umfeld, einem vornehmlich literarisch-musikalischen Begegnungsort, vorzustellen. Diesmal sind dabei: Dr. Michael Matzigkeit, Kommissarischer Leiter des Theatermuseums der Landeshauptstadt Düsseldorf, der einen "Blick hinter die Kulissen" gewährt und Aspekte der Sammlungen seines Hauses aufzeigt sowie Eva Lanzerath und Markus Nemitz, die "Motive aus der Region und der Stadt Düsseldorf" im landeskundlichen Fotoarchiv des LVR-Zentrums für Medien und Bildung präsentieren. Zudem stellt Dr. Stefan Flesch, Direktor des Archivs der evangelischen Kirche im Rheinland, unter dem Titel "Mehr als nur Kirchenbücher..." seine Institution vor, die vom Blutbrief des Mystikers Gerhard Tersteegen bis zu zehntausenden digitalisierter Fotos, von Emmerich bis Saarbrücken, zahlreiche Quellen für die regionalhistorische Forschung bereit hält. Beginn: 19 Uhr; der Eintritt ist frei.

Am Donnerstag, 12. März, gibt das Heinrich-Heine-Institut selbst einen Einblick in seine Archive – in Text, Bild und Ton. Das Heinrich-Heine-Institut birgt ganz verschiedene Archive in seinen Mauern: Bekannt ist vor allem das "Heine-Schumann-Archiv", das Preziosen der beiden genialen Künstler bewahrt. Nachlässe und Sammlungen neuerer Autorinnen und Autoren finden sich im "Rheinischen Literaturarchiv". Das Institut verfügt aber auch über ein "Bildarchiv" mit zumeist kleineren Gemälden und Grafiken und neuerdings auch über das "Rheinische Musikarchiv" mit Nachlässen hiesiger Komponisten. Alle Archivteile werden an diesem Abend von den Archivmitarbeitern Jan von Holtum, Christian Liedtke und Enno Stahl vorgestellt – in Vorträgen und mit Beispielarchivalien. Liedtke wird zudem unter dem Titel "O Autographenwüter! Heinrich Heines Sammler" einen Einblick in die Welt des Handschriftensammelns geben. Außerdem werden folgende Werke Oskar Gottlieb Blarrs zu Gehör gebracht: "Ringela, das Zigeunermädchen vom Heinefeld", gespielt vom Geiger Paul Rosner, sowie die Klavierstücke "Gustav Gründgens" und "Joseph Beuys" aus Blarrs Porträts berühmter Düsseldorfer "Meine Stadt am Fluss", gespielt von Udo Falkner. Beginn: 19 Uhr; Eintritt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro.

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