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Verkehr
Rheinkirmes: Tipps zur An- und Abreise
Kirmesgäste sollen möglichst komfortabel das Festgelände erreichen – ÖPNV und Fahrrad sind dafür die Verkehrsmittel der Wahl
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Am Freitag, 17. Juli 2026, startet in der Landeshauptstadt die größte Kirmes am Rhein. Zur Rheinkirmes werden auf den Oberkasseler Rheinwiesen rund vier Millionen Besucher erwartet. Da im direkten Umfeld des Festgeländes keine öffentlichen Parkplätze zur Verfügung stehen, empfiehlt die Landeshauptstadt die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad.
Die Düsseldorfer Rheinkirmes zählt zu den Höhepunkten des Sommerbrauchtums und zieht Jahr für Jahr Millionen Besucherinnen und Besucher auf die Oberkasseler Rheinwiesen. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Als Stadt sorgen wir mit einem gut abgestimmten Verkehrs- und Mobilitätskonzept dafür, dass die An- und Abreise der Besucherinnen und Besucher möglichst reibungslos verläuft. Gleichzeitig legen wir großen Wert darauf, die Belastungen für die Anwohnerschaft so gering wie möglich zu halten. Für den Besuch der Rheinkirmes empfiehlt sich daher die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad über die Rheinbrücken oder mit der Fähre über den Rhein. Ich freue mich sehr, dass dieses Angebot nun wieder besteht. Mit der Fährfahrt beginnt der Spaß schon bei der Anreise, gleichzeitig ist diese Verbindung eine echte verkehrliche Entlastung für Oberkassel."
Rheinbahn verstärkt Angebot
Auf fast allen Linien gilt während der zehn Veranstaltungstage ein verstärktes Angebot, das weit über den regulären Fahrplan hinausgeht. Vor allem an den beiden Freitagen (17. und 24. Juli) und Samstagen (18. und 25. Juli) sowie wegen der zusätzlichen Drohnenshow am Dienstag, 21. Juli, und am Drohnenshow- und Feuerwerksfreitag, Freitag, 24. Juli, bietet die Rheinbahn das stärkste Angebot auf ihren Bus- und Bahnlinien an.
Mit den Stadtbahnen U75, U76 und U77 sowie der zusätzlichen Linie "E" erreichen die Kirmesgäste die zentrale Haltestelle "Luegplatz" vom Hauptbahnhof in nur sieben Minuten. In den Spitzenzeiten fahren die Bahnen alle zwei Minuten. Auch die Stadtbahnlinie U70 hält während der Kirmes ab 13 Uhr zusätzlich an der Haltestelle "Luegplatz". Die Buslinien 835, 836 und M3 (außer sonntags) erschließen den südlichen Kirmeseingang an der Haltestelle "Jugendherberge". Bis tief in die Nacht und in kurzen Abständen sind Busse und Bahnen im Einsatz, sowohl innerhalb Düsseldorfs als auch nach Krefeld, Duisburg, Meerbusch, Neuss und Ratingen. In den Stadtteilen und im Kreis Mettmann fahren viele Buslinien häufiger, länger oder in dichterem Takt. Den Nachtverkehr mit den Buslinien 805 bis 817 bietet die Rheinbahn von Sonntag- bis Donnerstagnacht an. Die Nacht-Express-Linien NE1 bis NE8 fahren in den Wochenend-Nächten alle 30 Minuten. Die Nachtlinie 830 in Meerbusch fährt im 60-Minuten-Takt. Wie gewohnt fahren an den Wochenenden auch alle Disco-Linien.
"Wir empfehlen die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad, da es im direkten Umfeld des Festgeländes zum Schutz der Anwohnenden keinen öffentlichen Parkraum gibt. Für Besucherinnen und Besucher, die auf das Auto angewiesen sind, steht links- und rechtsrheinisch eine begrenzte Anzahl an kostenloser Parkmöglichkeiten mit guter Anbindung an Bus und Bahn zur Verfügung. Fahrzeuge, die ordnungswidrig abgestellt werden, müssen abgeschleppt werden“, erläutert Holger Odenthal, stellvertretender Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement.
Die Anreise mit Bus und Bahn lässt sich bequem über die Fahrplanauskunft in der Rheinbahn-App oder auf der Internetseite der Rheinbahn unter www.rheinbahn.de planen. Dort stehen alle Fahrzeiten sowie weitere Informationen zur Kirmes bereit.
Kostenfreie Park+Ride-Angebote
Die Nutzung der Park+Ride-Plätze (P+R) ist kostenfrei.
Besucherinnen und Besucher aus dem linksrheinischen Raum sollten insbesondere die P+R entlang der Rheinbahnlinien U70, U75 und U76 nutzen. Dazu zählen zum Beispiel "Haus Meer" mit 470 Stellplätzen sowie der "Simon-Gatzweiler-Platz" mit 200 Stellplätzen. Beide bieten eine direkte Stadtbahnverbindung zum Luegplatz.
Der P+R-Platz "Haus Meer" in Meerbusch ist von der Autobahn A 57, Ausfahrt Nr. 16 Bovert, zu erreichen. Mit den Linien U70 und U76 geht es von dort aus direkt bis zum Luegplatz.
Der P+R-Platz "Simon-Gatzweiler-Platz" in Heerdt wird über die Bundesstraße B 7 und die Ausfahrt Heerdt am Heerdter Lohweg angefahren. Von dort fährt die U75 ab Haltestelle "Heerdter Krankenhaus" direkt zum Luegplatz, genauso wie vom P+R-Platz "Am Kaiser S" mit gleichnamiger Haltestelle in Neuss. Diese Parkmöglichkeit ist am schnellsten von der A 52, Ausfahrt Nr. 14 Büderich, über die Kevelaerer Straße und Burgunderstraße zu erreichen.
Wer aus südlicher Richtung anreist, hat die Wahl zwischen Parkmöglichkeiten am Südpark und am Südfriedhof. Der P+R-Platz "Am Südfriedhof" mit 160 Stellplätzen ist über die B 1 (Südring) in Düsseldorf-Bilk zu erreichen. Von dort aus geht es ab Haltestelle "Südfriedhof" mit der Straßenbahn 709 in Richtung Hauptbahnhof, wo die Kirmesgäste in die Stadtbahnlinien U70, U75, U76 und U77 bis zum Luegplatz umsteigen können. Ebenfalls in Bilk an der Universitätsstraße liegt der P+R-Platz "Südpark" mit 250 Stellplätzen. Von dort aus fahren die Stadtbahnen U72, U73 und U79 bis "Heinrich-Heine-Allee" und von dort geht es mit den Linien U70, U75, U76 oder U77 weiter.
Besucherinnen und Besucher, die von Osten über die Bergische Landstraße zur Kirmes in die Stadt fahren, stellen ihr Auto am besten auf dem P+R-Platz "Gerresheim Krankenhaus" mit 100 Stellplätzen in Düsseldorf-Gerresheim ab. Von der gleichnamigen Haltestelle fährt die Linie U83 bis "Heinrich-Heine-Allee" und die Linie 709 bis zum Hauptbahnhof. Dort jeweils umsteigen in die Linien U70, U75, U76 oder U77 bis Haltestelle "Luegplatz". Zudem bietet sich der P+R-Platz "Staufenplatz" mit 300 Stellplätzen in Düsseldorf-Grafenberg an. Von dort verkehren die Linien U73, U83 und 709.
Parkhäuser und Parkplätze
Für Besucherinnen und Besucher, die keine Alternative zum Auto haben, hat die Landeshauptstadt verschiedene Parkangebote im weiteren Umfeld der Kirmes mobilisiert:
Ein Pkw-Sonderparkplatz für Schwerbehinderte mit rund 30 Stellplätzen wird an der Rheinkniebrücke eingerichtet. Die Zufahrt erfolgt über den Kaiser-Wilhelm-Ring.
An den Wochenenden stehen im Parkhaus und auf dem barrierefreien Kundenparkplatz von Vodafone am Ferdinand-Braun-Platz 1 rund 1.700 kostenlose Stellplätze zur Verfügung. Der Vodafone Campus ist ebenfalls über die B 7 und die Ausfahrt am Heerdter Lohweg zu erreichen. Von dort aus sind es 300 Meter bis zur Haltestelle "Prinzenallee", ab der die Linien U70, U76, U77 und 805 in Richtung Kirmes verkehren. Öffnungszeiten des Vodafone-Parkhauses sind freitags 15 bis 3 Uhr, samstags 12 bis 3 Uhr, sonntags 10 bis 1 Uhr.
An den Wochenenden kann zudem im Parkhaus der Provinzial-Versicherung mit freitags 600, an Wochenenden sogar 800 Stellplätzen nahe der Autobahn A 46, Ausfahrt Nr. 24 Wersten, kostenfrei geparkt werden. Die Zufahrt erfolgt über Kölner Landstraße und Hohensandweg und wird durch einen Verkehrsposten geregelt. Das Parkhaus kann auch als offizieller P+R-Platz genutzt werden, allerdings nur nach vorheriger Registrierung. Ab der Haltestelle "Werstener Dorfstraße" fahren drei Stadtbahnlinien (U72, U76 und U79) und vier Buslinien (SB50, 780, 782 und 785) in knapp 15 Minuten zur zentralen Haltestelle "Heinrich-Heine-Allee", die Linie U76 direkt bis zur Kirmeshaltestelle "Luegplatz". Das Parkhaus steht zu folgenden Zeiten zur Verfügung: freitags 15 bis 3 Uhr, samstags 12 bis 3 Uhr, sonntags 10 bis 1 Uhr.
Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Sharing-Angeboten
Der Festplatz ist grundsätzlich barrierefrei zu Fuß erreichbar. Kabelquerungen in den Wegesystemen sowie Notausgangs- und Rettungswege werden mit barrierefreien Kabelbrücken ausgestattet.
Für Fahrräder stehen nördlich der Oberkasseler Brücke und am Kaiser-Wilhelm-Ring große Abstellflächen bereit. An Brückengeländern und Schutzzäunen auf dem gesamten Kirmesgelände gilt ein Fahrrad-Abstellverbot. Falsch abgestellte Fahrräder werden aus Sicherheitsgründen entfernt.
Für die Anreise mit Leihfahrrädern und E-Scootern stehen auf den Rheinwiesen in unmittelbarer Nähe der Kirmeseingänge zwei großflächige Sharingstationen zur Verfügung. Hier können auch die neuen Düsselbikes abgestellt werden. Weitere temporäre Sharingstationen sind im weiteren Umfeld der Kirmes im Bereich Ober- und Niederkassel eingerichtet. Das Abstellen der Sharing-Fahrzeuge ist während der gesamten Kirmeszeit nur in diesen ausgewiesenen Zonen möglich. Auch am Parkhaus von Vodafone steht eine Sharingstation zur Verfügung, sodass der Weg zwischen Parkhaus und Kirmesgelände auch mit geteilten Mobilitätsangeboten zurückgelegt werden kann.
Motorräder können wie in den vergangenen Jahren ebenfalls nördlich der Rheinkniebrücke abgestellt werden. Taxihalteplätze befinden sich am Luegplatz und am Südeingang der Kirmes.
Kirmesfähre
Die Kirmesfähre pendelt während der regulären Öffnungszeiten der Rheinkirmes zwischen den bekannten Fähranlegern an der Kirmes und in der Altstadt. Während der Rheinkirmes kostet die Überfahrt mit der Kirmesfähre 3,80 Euro. Der Ticketpreis setzt sich aus dem Fahrpreis sowie einem Schützentaler zusammen.
Informationen für Anwohnende und Betriebe
Kraftfahrzeughalter, die ihren Wohnsitz in den gesperrten Gebieten haben und mindestens 18 Jahre alt sind, haben bereits im Januar 2026 oder Anfang Mai 2026 eine (Jahres-)Durchfahrtsberechtigung zugeschickt bekommen, die zum einfachen Passieren an den Einlassstellen berechtigt. Diese Berechtigung ist bei der Kontrolle vorzuzeigen oder deutlich sichtbar hinter der Windschutzscheibe auszulegen. Die Bescheinigung beinhaltet keine Vergünstigungen für das Abstellen von Fahrzeugen, sie ersetzt auch nicht den Bewohnerparkausweis. Bewohnerparkausweise für die betroffenen NK, OK, Z und SC gelten dort zugleich als Durchfahrtsberechtigung.
In den Anwohnerschutzgebieten ansässige Betriebe erhalten nach Übersendung eines schriftlichen Antrags per E-Mail an: ausnahme.veranstaltungen66@duesseldorf.de auf Firmenbriefbogen für jedes angegebene Fahrzeug eine separate Durchfahrtsberechtigung. Sonstige Betriebe mit Kundenverkehr erhalten auf Antrag per E-Mail für die Geschäftszeiten Durchfahrtsberechtigungen. Geschäftsinhaber können die mit Firmenstempel versehene Durchfahrtsberechtigung an Kunden ausleihen.
Betriebe mit Mitarbeitern im Außendienst können auf Firmenbriefbogen einen Antrag per E-Mail an die oben genannte Adresse für eine Durchfahrtsberechtigung stellen, in dem die Kennzeichen der Außendienstfahrzeuge aufgeführt sind. Darin muss bestätigt werden, dass diese Mitarbeitenden häufig Außendiensttätigkeiten wahrnehmen.
Die Übersendung der Durchfahrtsberechtigungen für Anlieger und Anwohner erfolgt ausschließlich durch das Amt für Verkehrsmanagement. Für Rückfragen ist das Amt für Verkehrsmanagement per E-Mail an ausnahme.veranstaltungen66@duesseldorf.de erreichbar. Telefonische Rückfragen können unter 0211-8911 an die Infoline gerichtet werden.
Weiterhin wichtig zu wissen: Im direkten Umfeld der Kirmes gibt es zum Schutz der Anwohnenden vor Belästigungen keine öffentlichen Parkplätze. Fahrzeuge, die ordnungswidrig abgestellt sind, werden kostenpflichtig abgeschleppt.
Verkehrsberatung und Verkehrsüberwachung
Die Einschränkungen für Autofahrende und Anwohnende während der Rheinkirmes 2026 sollen möglichst gering gehalten werden. An mehreren Einlassstellen ist eine Einfahrt zu den Wohngebieten nur mit einer entsprechenden Durchfahrtsberechtigung oder mit Bewohnerparkausweis möglich. Das Sperrgebiet wird zum einen, wie in den vergangenen Jahren, von den Straßen Rheinallee, Kaiser-Wilhelm-Ring, Kaiser-Friedrich-Ring, An der Apfelweide, Arnulfstraße, Quirinstraße und Belsenstraße eingefasst. Außerdem ist in diesem Jahr auch das Wohngebiet, das von Greifweg, Belsenstraße, Düsseldorfer Straße, Alberichweg, Drususstraße und Schanzenstraße umschlossen wird, gesperrt. Auch das Lotharviertel in Niederkassel wird in diesem Jahr von den Maßnahmen berücksichtigt. Zur Durchfahrt benötigen Autofahrende hierfür ebenfalls eine Genehmigung.
Die anliegenden Wohngebiete sind während der Kirmeszeit über folgende Zufahrten erreichbar:
• Niederkasseler Kirchweg/Lütticher Straße
• Niederkasseler Straße/An der Apfelweide
• San-Remo-Straße/Kaiser-Friedrich-Ring
• Oberkasseler Straße/Düsseldorfer Straße
• Dominikanerstraße/Barbarossaplatz
• Teutonenstraße/Luegallee
• Hectorstraße/Düsseldorfer Straße
• Quirinstraße/Arnulfstraße
• Schanzenstraße/Belsenstraße
• Drususstraße/Pariser Straße
• Kaiser-Friedrich-Ring/Lotharstr.
Über diese Einlassstellen können die Wohngebiete während der Rheinkirmes mit den entsprechenden Durchfahrtsberechtigungen dauerhaft befahren werden. Der Kaiser-Wilhelm-Ring ist während der Kirmes wie schon in den Vorjahren für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Bewohnende des Kaiser-Wilhelm-Rings können die Straße über die Einlassstelle Kaiser-Wilhelm-Ring/Düsseldorfer Straße aus Fahrtrichtung Rheinkniebrücke anfahren.
Zu folgenden Uhrzeiten werden die Einlassstellen durch externe Kräfte geregelt:
• Freitag, 17. Juli, 14 bis 2 Uhr
• Samstag, 18. Juli, 13 bis 2 Uhr
• Sonntag, 19. Juli, 11 bis 0 Uhr
• Montag, 20. Juli, 14 bis 0 Uhr
• Dienstag, 21. Juli, 14 bis 0 Uhr
• Mittwoch, 22. Juli, 14 bis 0 Uhr
• Donnerstag, 23. Juli, 14 bis 0 Uhr
• Freitag, 24. Juli, 13 bis 2 Uhr
• Samstag, 25. Juli, 13 bis 2 Uhr
• Sonntag, 26. Juli, 11 bis 0 Uhr
Obgleich das Veranstaltungsgelände der Rheinkirmes im linksrheinischen Stadtgebiet angesiedelt ist, sind auch die Anwohnenden in der rechtsrheinischen Alt- und Carlstadt durch Parksuchverkehre betroffen. Daher werden auch dort Einlassstellen mit Verkehrsberatern analog im linksrheinischen Düsseldorfer Stadtgebiet eingesetzt. Die dortigen Bewohnerinnen und Bewohner sind bereits zu Jahresbeginn mit einer Jahresdurchfahrtsberechtigung ausgestattet worden. Auch dort ist die Einlassstelle am Horionplatz zu den vorgenannten Zeiten mit Verkehrsberatern besetzt.
Weitere der Lage angepasste Einlasszeiten sind möglich. Zur Unterstützung des Verkehrskonzepts kontrolliert die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamts die betroffenen Gebiete mit mehreren Einsatzteams verstärkt auf ordnungswidrig abgestellte Fahrzeuge und leitet Bußgeldverfahren und/oder Abschleppungen ein.
Verkehrliche Einschränkungen
Ab Samstag, 18. Juli 2026, wird auf der Rheinkniebrücke in Fahrtrichtung stadtauswärts die rechte Fahrspur durch Sperrelemente von den beiden verbleibenden Fahrspuren getrennt. Die rechte Fahrspur bleibt über eine entsprechend eingerichtete Einfahrt erreichbar. Im Bereich der Verkehrsführung wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit reduziert. Eine entsprechende Beschilderung ist vorhanden.
Am Ende der rechten Fahrspur wird der Fahrzeugverkehr kontrolliert. Für Fahrzeuge ohne entsprechende Durchfahrtsberechtigung wird eine Rückführung auf die regulären Fahrspuren in Richtung Rheinalleetunnel eingerichtet. Die Nutzung der rechten Fahrspur ist ausschließlich für Busse der Rheinbahn sowie Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt und AWISTA sowie für Taxen und Mietwagen (zum Beispiel Uber) mit entsprechender Berechtigung vorgesehen. Darüber hinaus darf die Spur von Inhabern von Sonderausweisen genutzt werden, wie zum Beispiel Anwohnenden oder Personen mit Einschränkungen und Motorradfahrenden. Die Maßnahme wird für die gesamte Dauer der Rheinkirmes aufgestellt bleiben.
Auf Höhe des Luegplatzes in Fahrtrichtung stadtauswärts wird der Individualverkehr täglich vom Freitag, 17. Juli, bis Sonntag, 26. Juli, ab 13 Uhr bis zum jeweiligen Veranstaltungsende umgeleitet. Aufgrund der verbesserten Personenstromlenkung an der Haltestelle "Luegplatz" in Abstimmung mit der Rheinbahn steht der Abschnitt zwischen Kaiser-Friedrich-Ring und Leostraße für den Individualverkehr nicht zur Verfügung. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende sind von der Maßnahme nicht betroffen. Der motorisierte Individualverkehr wird daher von der Oberkasseler Brücke nach rechts abgeleitet und parallel zur Luegallee über den Luegplatz geführt. Über die Leostraße erfolgt anschließend die Rückführung auf die Luegallee. Dadurch wird zum einen der Aufstellbereich für die Haltestelle ermöglicht, darüber hinaus kann der Radverkehr weiterhin den Radfahrstreifen nutzen. Für die Umsetzung der Verkehrsführung werden entsprechende Beschilderungen eingerichtet.
Bedingt durch die Ablastung der Theodor-Heuss-Brücke werden Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen an der Abfahrt Seestern durch Einsatzkräfte der Polizei abgeleitet und zurück auf die B7 Richtung Kaarst geführt. Die entsprechenden temporären Verkehrsreglungsmaßnahmen auf der B7 Fahrtrichtung Theodor-Heuss-Brücke werden durch den Verkehrssicherungsdienst eingerichtet.
Am Tag der Drohnenshow, Dienstag, 21. Juli, und am Drohnenshow- und Feuerwerksfreitag, Freitag, 24. Juli, werden die Oberkasseler Brücke und die Rheinkniebrücke kurzzeitig vor, während und nach Drohnenshow und Feuerwerk für den Verkehr gesperrt sein.
Hinweis für Lastkraftwagenfahrer
Der Luegplatz ist für Fahrzeuge von mehr als acht Metern Länge nicht passierbar. Eine Überfahrt der Oberkasseler Brücke in beide Fahrtrichtungen ist demnach für Fahrzeuge über acht Meter Länge nicht möglich. Selbiges gilt für die Abfahrt der Rheinkniebrücke in Richtung Düsseldorfer Straße.
Fotos zur Pressekonferenz im Rathaus unter https://duesseldorf.canto.de/b/P4EDI