4. Düsseldorfer China Dialog

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Experten-Austausch im ISS Dome über Digitalisierung in Deutschland und China

Die Digitalisierung verändert Lebens- und Arbeitswelten – in Deutschland und in China. Deshalb stand der 4. Düsseldorfer China Dialog unter dem Motto "Digitalisierung in Deutschland und in China".
Im exklusiven Rahmen der deutsch-chinesischen Veranstaltungsserie diskutierten hochkarätige chinesische und deutsche Entscheiderinnen und Entscheider heute im ISS Dome Düsseldorf über die deutsche und chinesische Digitalisierungsstrategie "Industrie 4.0" und "Made in China 2025" sowie über vernetzte Maschinen, Cloud Computing und Big Data.

Haiyang Feng (Generalkonsul der Volksrepublik China in Düsseldorf) und Uwe Kerkmann (Leiter der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Düsseldorf) eröffneten gemeinsam mit Prof. Ulrich Lehner (Präsident der IHK zu Düsseldorf) und Stephan Schneider (Vorstandsvorsitzender Digitale Stadt Düsseldorf) den 4. Düsseldorfer China Dialog.

"Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen stellt bestehende Geschäftsmodelle infrage und verändert bekannte Wertschöpfungsmuster", beschrieb Prof. Ulrich Lehner den tiefgreifenden Wandel, der alle Branchen erfasst. Damit sei sie eine zentrale Herausforderung für jedes Unternehmen.

"Düsseldorf ist Hotspot der Digitalisierung", ergänzte Uwe Kerkmann. "Das belegt auch der neue Digitalisierungskompass der Prognos AG, in dem Düsseldorf einen Spitzenplatz einnimmt. Netzwerkbetreiber wie Vodafone, Telekom und Telefonica bilden mit Zulieferern und
Anwendern das Ökosystem, in dem neue Digitalisierungstechnologien entwickelt, getestet und zur Marktreife gebracht werden."

Chinesische Unternehmen stärkten seit rund zehn Jahren als Innovationstreiber dieses Digitalcluster, von dem Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen profitierten, aus den Bereichen Handel, Dienstleistungen und Industrie. Als einer der wichtigen Informations- und Telekommunikationsstandorte Europas ist die Landeshauptstadt daher prädestiniert für den deutsch-chinesischen Digitalisierungsdialog.
Der chinesische Generalkonsul in Düsseldorf Haiyang Feng bestätigte: "NRW und Düsseldorf sind wichtige deutsche Digitalisierungs-Standorte. Dazu haben chinesische ITK-Anbieter wie Huawei und ZTE aktiv beigetragen. Wir sind zuversichtlich, dass China und Deutschland sich durch vertiefte Kooperationen ergänzen und eine Win-win-Situation schaffen können."

Die ZTE-Managerin Betty Cui berichtete von einem Projekt, in dem das chinesische Telekommunikationsunternehmen die Stadt Düsseldorf bei der digitalen Transformation unterstützt – mit einem eHealthcare-Projekt zur stadtteilnahen Gesundheitsfürsorge. ZTE ist in Düsseldorf ansässig – wie weitere rund 400 chinesische Unternehmen.

"Deutschlands Stärke in den klassischen Industrien wie Maschinenbau und Automobil und Chinas Kompetenzen in der Informations- und Kommunikationstechnologie können zusammen Innovationen im Bereich 'Industrie 4.0' hervorbringen, die weltweit neue Standards setzen", resümierte Rong Xiang, Executive Manager des Telekommunikationsanbieters Huawei. Die Europazentrale des Unternehmens mit weltweit über 170.000 Mitarbeitern ist in Düsseldorf.

Auf dem Podium des "Düsseldorfer China Dialog" saßen außerdem: Wolfram Eberhardt von CLAAS; Bernd Gross, CEO des Düsseldorfer Nokia-Spin-offs Cumulocity; Lili Jia, Geschäftsführerin der Düsseldorfer Weyto GmbH; Dr. Roland Nolte vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau NRW sowie Dr. Rüdiger Strack, Partner der We.Tel AG.