9.000 Gäste beim "Tag des offenen Denkmals" in Düsseldorf
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Am "Tag des offenen Denkmals" am Sonntag, 9. September, luden 43 historische Orte und Gebäude in Düsseldorf zu Streifzügen in die Vergangenheit ein. Unter dem bundesweiten Motto "Entdecken, was uns verbindet" hatten Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, eintrittsfrei Denkmäler zu besichtigen oder in Führungen neue Facetten von Düsseldorfs Geschichte kennenzulernen. Bei Sonnenschein nutzen rund 9.000 Denkmalinteressierte das bunte Veranstaltungsprogramm im gesamten Stadtgebiet, das um 11 Uhr feierlich von Oberbürgermeister Thomas Geisel im Maxhaus in der Carlstadt im Beisein von 100 Gästen eröffnet wurde. Die Vorstellung der Workshop-Ergebnisse zur Beteiligung zum Thema "Gaslaternen" stieß zudem auf große und konstruktive Resonanz, nachdem Beigeordnete Cornelia Zuschke einen Bericht dazu gab und Wolfgang Rolshoven, Baas der Jonges, diese kleine Ausstellung eröffnete.
Das Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege, das den Aktionstag seit 25 Jahren koordiniert, sowie zahlreiche Veranstalterinnen und Veranstalter sind mehr als zufrieden mit der Resonanz. "Viele Denkmaltag-Akteure haben mir begeistert vom Interesse der Besucher erzählt und schon angekündigt, im nächsten Jahr wieder mitzumachen. Die Bezirksregierung an der Cecilienallee und das historische Klassenzimmer in der Maxschule freuten sich sogar über eigene Besucherrekorde", so die Institutsleiterin Svenja Schrickel. Knapp 500 Gäste besuchten die Bezirksregierung, über 170 die Maxschule.
Einen besonderen Ansturm erlebte auch das ehemalige Kloster der Barmherzigen Brüder in der Talstraße, das zu Wohnungen umgebaut worden war: 370 Gäste nutzen die seltene Gelegenheit, hinter die sonst verschlossenen Türen zu blicken. Unter den Gästen war sogar eine Nachfahrin des einstigen Baumeisters Sültenfuß, die erst über die Ankündigungen zum 'Tag des offenen Denkmals' erfahren hat, dass das Baudenkmal von ihrem Vorfahr errichtet worden war.
Seinen Abschluss fand der "Tag des offenen Denkmals" mit dem GasLichtSpaziergang des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz und der Initiative Düsseldorfer Gaslicht in der Carlstadt: Um 22.30 Uhr endete der letzte Programmpunkt mit fast 120 Besucherinnen und Besuchern am Maxplatz. Die Initiatoren freuten sich nicht nur über die gute Resonanz, sondern auch über anregende Gespräche und die gute Stimmung am Ende eines entdeckungsreichen Tages.