Erweiterungsneubau Heinrich-Hertz-Berufskolleg eröffnet

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Oberbürgermeister Thomas Geisel überreicht Schulleiter Michael Suermann und stellvertretender Schulleiterin Ingrid Brockmann-Wächter (v. l.) symbolisch den Schlüssel für den Erweiterungsbau am Heinrich-Hertz-Berufskolleg. Foto: Michael Gstettenbauer

In Technik und Lehre auf dem neuesten Stand: Erweiterungsneubau Heinrich-Hertz-Berufskolleg wurde eröffnet. Foto: Michael Gstettenbauer

Mit den neu entstandenen Laboren sowie den Klassen- und Fachräumen wurde ein modernes Lernumfeld konzipiert. Foto: Michael Gstettenbauer

In Technik und Lehre auf dem neuesten Stand: Oberbürgermeister Thomas Geisel, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und IPM-Geschäftsführer Dr. Heinrich Labbert weihten nach 20-monatiger Bauzeit den Erweiterungsbau am Heinrich-Hertz-Berufskolleg, Redinghovenstraße 16, ein. Er wurde von der städtische Tochtergesellschaft Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM) errichtet.

Die Klassenräume konnten wie geplant zu Beginn des neuen Schuljahres pünktlich übergeben werden. Das Gesamtvolumen der Baumaßnahme beläuft sich auf rund 17,6 Millionen Euro. Das viergeschossige neue Gebäude wurde nun am Montag, 1. Oktober, von Oberbürgermeister Thomas Geisel, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und IPM-Geschäftsführer Dr. Heinrich Labbert offiziell seiner Bestimmung übergeben. Der Schulleiter des Berufskollegs, Michael Suermann, erhielt symbolisch den Schlüssel von Oberbürgermeister Geisel.

Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Nach der Eröffnung des neuen Albrecht-Dürer-Berufskollegs in Benrath ist der Erweiterungsneubau am Heinrich-Hertz-Berufskolleg ein weiterer großer Meilenstein für die Attraktivität der technischen Aus- und Weiterbildung in Düsseldorf. Der Standort wird künftig noch weiter an Qualität und Bedeutung gewinnen; denn in den nächsten Jahren wird der Neubau des benachbarten Franz-Jürgens-Berufskolleg folgen."

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "2018 ist das Jahr der beruflichen Bildung. Wie nie zuvor investiert die Landeshauptstadt Düsseldorf in die Berufskollegs und somit in die duale Ausbildung. Dadurch verbessern wir die Rahmenbedingungen für Handwerk, Gewerbe, Industrie und Dienstleistungen und stärken zugleich den Wirtschaftsstandort Düsseldorf."

Der Rohbau wurde bereits zum Sommer 2017 errichtet. Im Anschluss folgten in Einzelvergaben die übrigen Ausbaugewerke bis zur Fertigstellung. Durch die Zusammenarbeit sowohl des Schulverwaltungsamtes und der IPM als auch der Planer, Baufirmen und Handwerker konnte der Baufortschritt auch am Heinrich-Hertz-Berufskolleg in den Wintermonaten erfolgreich vorangetrieben werden. Zum Ende der Sommerferien 2018 wurden die Arbeiten auf rund 5.500 Quadratmetern Geschossfläche - auf denen 26 Unterrichts- und 14 hochmoderne Laborräumen sowie die erforderlichen Verwaltungs- und Nebenräumen entstanden sind - termingerecht abgeschlossen.

Nun wird das Heinrich-Hertz-Berufskolleg eine dem Stand der Technik entsprechende zeitgemäße Berufsausbildung für bis zu 750 Schülerinnen und Schüler anbieten können. Der 4.500 Quadratmeter große Schulhof wurde grundlegend neu gestaltet. Somit konnte ein zusammenhängender Schulcampus mit dem angrenzenden Franz-Jürgens-Berufskolleg realisiert werden. Dem Ziel, die im Stadtgebiet verteilten Dependancen am Hauptstandort zusammenzuführen, ist man somit einen großen Schritt näher gekommen.

Hintergrund: Heinrich-Hertz-Berufskolleg

Das Heinrich-Hertz-Berufskolleg ist eine Fachschule für Technik mit dem Schwerpunkt Chemie. Die Schülerinnen und Schüler können im regulären Unterricht und auch im Rahmen von Abendschulen diverse Ausbildungen absolvieren. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, sowohl die Fachhochschul- als auch die allgemeinen Hochschulreife zu erlangen. Mit den neu entstandenen Laboren sowie den Klassen- und Fachräumen wurde ein modernes Lernumfeld konzipiert. Für die Ausbildung von Fachkräften gibt es nun somit - vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung - eine Institution, die auf dem aktuellen Stand der Technik und der Lehre ist.

Auch der Namensgeber des Berufskolleg "Heinrich Hertz" findet sich nun auf dem Schulhof wieder. Eine überdimmensionale Darstellung des "Hertz’schen Dipols" - also elektromagnetischer Wellen zur Signalübertragung - ziert, unterbrochen von Sitz- und Verweilmöglichkeiten, die Fläche zwischen den Gebäuden.