Feuerwehr löscht brennende Küche
| Einsatzmeldung
Sonntag, 8. Januar 2017, 21.55 Uhr, Ruhrtalstraße, Flingern
Am späten Sonntagabend wurden die Mieter einer Wohnung auf der Ruhrtalstraße durch einen piepsenden Rauchmelder in der Etage unter ihnen alarmiert. Bereits vier Minuten nach der Alarmierung trafen die Einsatzkräfte der Feuerwache Behrenstraße an der Einsatzstelle ein. Aus dem Küchenfenster eines Appartements im zweiten Obergeschoss quoll bereits dichter Rauch. Da zu dem Zeitpunkt nicht klar war, ob die Mieterin der betroffenen Wohnung zu Hause war, musste die Eingangstür gewaltsam geöffnet werden. Um zu verhindern, dass Rauch aus der Wohnung in den Treppenraum gelangt, wurde ein sogenannter mobiler Rauchschutzvorhang(1) in den Türrahmen des Appartements eingebaut. Sofort durchsuchte ein Löschtrupp die Wohnung. Es konnte schnell Entwarnung geben werden, dass sich keine Personen mehr dort aufhielten. Danach löschten die Einsatzkräfte die brennende Spülmaschine in der Küche und kontrollierten die restliche Küche auf Glutnester. Mithilfe eines Hochleistungslüfters konnte die Wohnung schnell vom giftigen Brandrauch befreit werden. Der Einsatzleiter schätzt den Schaden in der Wohnung auf 10.000 Euro. Es wurden keine Personen verletzt. Die Einsatzkräfte der Feuerwache Behrenstraße und Hüttenstraße, sowie der Führungsdienst der Wache Gräulinger Straße konnten nach einer Stunde den Einsatz beenden.
Seit dem 1. Januar 2017 sind Rauchmelder in allen Wohnungen in NRW Pflicht. Hier zeigte es sich wieder, dass ein Rauchmelder nicht nur Menschenleben rettet, sondern auch einen größeren Schaden in der Wohnung verhindert hat.
(1) Rauchschutzvorhang: Ein mobiler Rauchschutzvorhang besteht aus einem Metallrahmen mit einem nicht brennbaren Tuch. Durch eine Spreizstange wird dieser in einem Türrahmen befestigt und das herabhängende Tuch verschließt die Tür weitgehend. So wird verhindert, dass der giftige Brandrauch in unverrauchte Bereiche eintritt.