Insight Building – Licht. Raum. Zukunft.

| Immobilienmarkt 12 2025 News

Impressionen vom Immobliensalon am 2. Dezember © Wirtschaftsförderung Düsseldorf

Impressionen vom Immobliensalon am 2. Dezember © Wirtschaftsförderung Düsseldorf

Impressionen vom Immobliensalon am 2. Dezember © Wirtschaftsförderung Düsseldorf

Impressionen vom Immobliensalon am 2. Dezember © Wirtschaftsförderung Düsseldorf

Immobilien-Salon Düsseldorf

Die Nikolaus-Edition des Immobilien-Salons der Wirtschaftsförderung Düsseldorf fand am 2. Dezember 2025 im Agenturwohnzimmer der textschwester statt. Das Thema des vorweihnachtlichen Abends: Insight Building – Licht. Raum. Zukunft. Wie werden Gebäude zu lernenden, spürbaren und vernetzten Ökosystemen, die Sicherheit, Energie, Identität und Wohlbefinden neu definieren? Denn wenn wir heute über Gebäude sprechen, sprechen wir längst nicht mehr nur über Beton, Glas und Aluminium.

Moderatorin Claudia Roggenkämper (Head of Architecture NRW / FFM bei Drees & Sommer) befragte dazu die Panelteilnehmer Julian Deget (Siemens), Matthias Wochnik (Schneider Electric), Frank Reinartz (Düsseldorf Digitalagentur) und Prof. Laurent Lacour (Hochschule Düsseldorf). 

Sicherheit als emotionales Qualitätsmerkmal
Zum Auftakt zeigte Julian Deget, wie KI-gestützte Sicherheitssysteme von Siemens Bedrohungen erkennen und aus Nutzungsmustern lernen. Sicherheit wird damit zu einem zentralen Werttreiber moderner Immobilien.

Um uns bei all der Technik jedoch auch weiterhin wohlzufühlen, braucht es neben leistungsstarken Systemen auch einen Vertrauensvorschuss auf Seiten der Nutzer, denn nur so kann Technik adaptiv und nutzerzentriert zum Einsatz kommen. 

Energieeffizienz als neue Bausubstanz
Im Anschluss rückte Matthias Wochnik von Schneider Electric den Energieaspekt in den Fokus. Das Gebäude der Zukunft wird vor allem dann zum Klimaschützer, wenn der Mensch einen Schritt zurücktritt: Denn eine weitere Bausubstanz, aus der Gebäude inzwischen bestehen, sind Daten. Sie sorgen dafür, dass der Nutzer Entscheidungen an die Technik abgibt und so beispielsweise das Lüft- und Heizverhalten optimiert werden kann.

Das intelligente Energiemanagement senkt Betriebskosten massiv und Nachhaltigkeitsziele können erreicht werden. Ein Beispiel aus Düsseldorf ist das LeCoeur, in dem Schneider Electric seine Systeme aktuell verbaut. 

Digitale Infrastruktur als Motor für Stadt und Wirtschaft
Frank Reinartz stellte die neue Digitalagentur Düsseldorf vor, die Verwaltung, Wirtschaft und Forschung miteinander verbindet. Sie schafft die Grundlage für eine Stadt, die Daten sinnvoll nutzt und smarte Lösungen skaliert.

Ein zentraler Gedanke des Abends: Wenn die richtigen Menschen am richtigen Ort zusammenkommen, kann man viel bewegen. 

Und genau diese Atmosphäre – offen, mutig, gemeinschaftlich – zeigte sich auch beim Salon selbst, der Wirtschaft und Verwaltung zusammenbringt.

Licht, Marke und die spürbare Qualität von Räumen
Den Abschluss bildete Prof. Laurent Lacour mit einem Ausflug in die Welt von Licht, Haptik und Identität. Architektur, Branding und User Experience verschmelzen zunehmend – und bestimmen, wie wir Räume wahrnehmen, nutzen und erinnern. Und das beeinflusst Sicherheit, Orientierung im Raum und Emotion gleichermaßen.

Ein besonders spannender Begriff in diesem Kontext: Das phygitale Raumkonzept, das Aspekte der physischen und digitalen Welt miteinander in Einklang bringt. 

Wir nehmen mit: Daten und intelligente Systeme machen Stadt und Raum responsiv, agil, nachhaltig und sicher. Aber der Mensch bleibt der Maßstab, gerade in einer datengetriebenen Immobilienwelt. Und so sind auch Investitionsentscheidungen zunehmend nicht mehr nur vom Flight to Quality, sondern auch vom Flight to Community und Identity geprägt. Räume und Technologien bleiben erfolgreich, wenn sie Teilhabe ermöglichen. 

Ein herzliches „Danke“ an unsere Moderatorin, die Panelteilnehmer und unsere Gäste für einen weiteren erfolgreichen und quirligen Salon. 

Der nächste Immobilien-Salon in Kooperation mit der Agentur textschwester findet als pre-polis Edition im Mai 2026 statt.