Koordinatorin für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften tritt ihren Dienst an

| Amt 54 News

Seit dem 1. Juni 2017 ist Özlem Tabar als Koordinatorin für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünfte der Landeshauptstadt Düsseldorf tätig.

Sie nimmt damit eine von bundesweit insgesamt 100 geförderten Stellen ein, die im Rahmen einer Bundesinitiative zum „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ 2016 von UNICEF und dem Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufene und mit jährlich 40.000 Euro gefördert werden. „Ziel der Initiative ist es, die Sicherheit von Kindern, Frauen und Jugendlichen sowie anderen besonderen schutzbedürftigen Personen in Not- und Gemeinschaftsunterkünften zu verbessern.“, so Tabar.

Zusammen mit den sozialen Betreuern und der Verwaltung der Unterkünfte möchte sie spezifische Schutzkonzepte entwickeln und implementieren. Als Leitlinie dienen hierfür die im Juli 2016 veröffentlichten Mindeststandards.

Ihre Aufgabe wird es zudem sein, Schulungen für die in den Einrichtung tätigen Personen zu organisieren, die von UNICEF und Partnern, unter anderem zu Fragen des Kinderschutzes, kinderfreundlichen Orten und entsprechenden Angeboten entwickelt wurden.

Weitere Informationen zum Projekt und den Aufgaben der Koordinatorin für Gewaltschutz finden Sie unter dem Link Gewaltschutzkoordinatorin