Neue Modulbauanlage an der Lützenkircher Straße 18 fertiggestellt

| Amt 54 News

Die Modulbauanlage an der Lützenkircher Straße von außen, Foto: M. Gstettenbauer.

Miriam Koch (3. v.l.), Flüchtlingsbeauftragte der Stadt, Henric Peeters (4. von links), Vorstandsvorsitzender der Caritas, und Birgit Lilienbecker (5. von links), Amt für Gebäudemanagement, stellten die neue Modulbauanlage vor, Foto: M. Gstettenbauert

Blick in die Küche der neuen Modulbauanlage, Foto: M. Gstettenbauer.

160 Flüchtlinge finden an der Lützenkircher Straße in Wersten ein neues Zuhause. Die Modulbauanlage wird nun bezogen, Foto: M. Gstettenbauer.

160 Flüchtlinge finden an der Lützenkircher Straße in Wersten ein neues Zuhause. Die Modulbauanlage wird nun bezogen.

Auf dem 4.577 Quadratmeter großen Grundstück wurden von der Firma G. Ungrund GmbH aus Neuenkirchen seit April zwei zweistöckige Wohngebäude mit einer Fläche von jeweils rund 455 Quadratmetern pro Etage errichtet. Außerdem wurde ein einstöckiges Verwaltungsgebäude mit rund 205 Quadratmetern Nutzfläche aufgebaut. Darin befinden sich auch Räumlichkeiten, die für die Arbeit mit den Flüchtlingen, beispielsweise für Deutschkurse oder Kinderbetreuung, genutzt werden können. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund fünf Millionen Euro. Die Betreuung in der neuen Anlage übernimmt die Caritas.

In jedem der Wohnkomplexe gruppieren sich nach dem "Düsseldorfer Modell" Einzel- und Familienwohneinheiten sowie Gemeinschaftsküchen um die zentralen Einrichtungen, Sanitär- und Waschräume sowie Technikräume. Es gibt insgesamt acht Waschmaschinen und acht Trockner sowie 80 Kühlschränke. Jedes der möblierten und über eine Gasheizung beheizbaren Wohnmodule bietet eine Nutzfläche von rund 13 Quadratmetern und ist für zwei Bewohner vorgesehen. Für Familien gibt es sechzehn kombinierbare Wohneinheiten für jeweils vier bis sechs Personen, ausgestattet mit Pantryküche und eigenem Badezimmer. In jedem der beiden Wohngebäude wurde außerdem eine barrierefreie Wohneinheit mit speziellem Badezimmer eingerichtet. Die Außenanlage mit Spielmöglichkeiten für die Kinder und Sitzgelegenheiten wird in den nächsten Wochen noch fertiggestellt.

Der Stadt Düsseldorf werden derzeit keine neuen Flüchtlinge zugewiesen. Planmäßig werden aber die befristeten Unterbringungen in Leichtbauhallen aufgegeben, so dass dafür Ersatz geschaffen werden muss. Zum 1. September waren in der Landeshauptstadt Düsseldorf insgesamt 6.471 geflüchtete Menschen in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht, 316 weniger als noch zum 1. August. 192 Neuaufnahmen stehen 508 Abgänge aus den Gemeinschaftsunterkünften gegenüber. Damit ist auch die Zahl der Leistungsbezieher nach dem Asylbewerberleistunggesetz rückläufig.