OB Thomas Geisel nimmt an US-Bürgermeisterkonferenz teil
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Oberbürgermeister Thomas Geisel bei einer internationalen Diskussionsrundes des Netzwerkes "Strong Cities"
Oberbürgermeister Thomas Geisel bei einer internationalen Diskussionsrundes des Netzwerkes "Strong Cities"
Gegen Hass und Gewalt – und für mehr Toleranz und Integration. Das ist das Ziel der bislang 112 Städte aus 43 Ländern die sich in der Organisation "Strong Cities" zusammengeschlossen haben. Als besonderer Bestandteil des 86. Winter Meeting der US Conference of Mayors (Amerikanische Bürgermeisterkonferenz mit über 240 US-Bürgermeistern) in der US-Hauptstadt Washington, DC initiiert das Netzwerk "Strong Cities" gemeinsam mit dem German Marshall Fund daher die Gründung eines "Paktes gegen Hass".
Im Rahmen dessen hob Oberbürgermeister Thomas Geisel in einer gemeinsamen Diskussion mit seinem Amtskollegen aus Ottawa, Jim Watson, sowie in einer Diskussionsrunde mit den Oberbürgermeistern aus Belfast, Leicester, Ottawa, Louisville und Münster Düsseldorfs Weg der Toleranz und Integration der letzten vier Jahre hervor, mit dessen Hilfe bis zu knapp 8.000 Flüchtlinge in Düsseldorf aufgenommen und untergebracht wurden. Dies konnte nur durch die frühzeitige Schaffung geeigneter Strukturen (Runder Tisch Asyl, Flüchtlingsbeauftragte beziehungsweise jetzt Amt für Migration und Integration) und neue Formen der Unterbringung und Betreuung (Wohnmodule nach Düsseldorfer Modell, Welcome Points) sowie das vielseitige, bürgerschaftliche Engagement gelingen.
Auch bei der Gewaltprävention setzt Düsseldorf auf die enge Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren, im Bereich Jugend beispielsweise auf die Kooperation des Kinder- und Jugendschutzes des Jugendamtes mit dem Zentrum für Schulpsychologie des Schulverwaltungsamtes und bei der Bekämpfung von Rassismus und Extremismus unter anderem auf den Kriminalpräventiven Rat. Enger Austausch und Abstimmung zwischen der Stadt und anderen Behörden gibt es ebenfalls bei Maßnahmen zur Sicherheit von Großveranstaltungen.
Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Überall auf der Welt gibt es Kräfte, die versuchen, durch das Schüren von Hass und Ressentiment, die Gesellschaft zu spalten. Und auch die Verrohung von Umgangsformen - gerade auch im politischen Bereich - und die Ausweitung von Fake News sind ein internationales Phänomen. Daher ist der Austausch über diese Themen auf internationaler Ebene so wichtig. Ich bin stolz darauf, dass unser Düsseldorfer Weg der Willkommenskultur von meinen Amtskollegen aus anderen Ländern als gutes Vorbild angesehen wird."
Neben Stadtoberhäuptern aus USA, Kanada, Großbritannien und Irland nahmen aus Deutschland neben Oberbürgermeister Thomas Geisel auch seine Amtskollegen Ashok Sridharan (Bonn), Thomas Kufen (Essen) und Markus Lewe (Münster) an der US-Bürgermeisterkonferenz teil.