Sport und Erholung im Stadtwald
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"Die Düsseldorfer Stadtwälder zählen laut einer Umfrage rund sechs Millionen Besucher pro Jahr", sagt Gartenamtsleiterin Doris Törkel. "Dabei steht den Besuchern ein abwechslungsreiches Waldwegenetz von 130 Kilometern zur Verfügung, das von Spaziergängern mit und ohne Hund, Joggern, Radfahrern, Mountainbikern und Freizeitsportlern aller Art intensiv genutzt wird. Dieses Wegenetz bietet die Basis für alle Freizeitaktivitäten im Wald."
Sportmöglichkeiten
Sportlich Aktive kommen im Düsseldorfer Stadtwald voll auf ihre Kosten. Ausdauer, Koordination, Kraft und Schnelligkeit können sie unter guten Bedingungen trainieren - die frische Luft, Ruhe und Nähe zur Natur ergänzen das Training dabei perfekt. Beliebte und teilweise ausgemessene Laufstrecken finden sich beispielsweise im hügeligen Gelände des Aaper Waldes, in der flachen Rheinebene im Hasseler, Benrather, Eller und Kalkumer Forst und rund um den Unterbacher See. Abwechslung vom Laufen bieten im Grafenberger und Aaper Wald sowie in der Überanger Mark drei Trimmpfade, die sich großer Beliebtheit erfreuen.
Für Sportler, die tief im Sattel sitzen, stehen im Stadtwald 45 Kilometer Reitwege zur Verfügung, die gut angenommen werden. Da die Reitwege in der Regel separat angelegt sind, kommt es kaum zu Konflikten mit anderen Waldbesuchern.
Kinderspielplätze, Schutzhütten und Sitzbänke
Für die kleinen Waldbesucher gibt es im Stadtwald 23 Waldkinderspielplätze und Bolzplätze, die wegen ihrer ruhigen und sauberen Lage gerne und regelmäßig besucht werden. Besonders beliebte Kinderspielplätze sind die "Müllers Wiese" im Aaper Wald, die "Plaggbergwiese" im Grafenberger Wald und die Spielplätze im Eller Forst, Hasseler Forst und im Wildpark.
Viele Menschen suchen den Wald auch auf, um sich zu erholen. Mehr als 20 Schutzhütten und über 500 Waldbänke bieten Rückzugsorte und Möglichkeiten, eine kurze Pause vom Spaziergang oder Sport einzulegen.
Rücksichtnahme
Der Stadtwald ist Rückzugs- und Lebensraum für heimische Wildtiere und Pflanzen. Die städtische Forstabteilung pflegt die Stadtwälder seit 2000 nach modernsten ökologischen, ökonomischen und sozialen Standards des Forest Stewardship Council und sorgt gleichzeitig auch für die Instandhaltung und Sicherheit der gesamten Erholungsinfrastruktur im Stadtwald. Auch die Waldbesucher sollten achtsam und respektvoll mit der Natur und selbstverständlich auch mit anderen Besuchern umgehen. Im Interesse der Natur sollten Freizeitsportler beispielsweise grundsätzlich auf den Wegen bleiben.
Mehr Informationen zu den Deutschen Waldtagen gibt es unter www.deutsche-waldtage.de.