Stadtdirektor Hintzsche und Jugendamtsleiter Horn auf Sommertour

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Stadtdirektor Burkhard Hintzsche zeigt den Kindern im Familienzentrum auf dem Volkardeyer Weg ein Bilderbuch. Foto: Ingo Lammert

Einrichtungsleiterin Susanne Richter beim Gespräch im städtischen Familienzentrum auf dem Volkardeyer Weg in Lichtenbroich. Foto: Ingo Lammert

V.l.n.r.: Johannes Horn, Leiter des Jugendamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf, Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor und Jugenddezernent, Herbert Stauber und Sabine Kopka vom Mehrgenerationenhaus HELL-GA und Bärbel Thorwirth, Kita Schatzkiste. Foto: Ingo Lammert

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche bei seiner Rede zur Eröffnung des Mehrgenerationenhauses HELL-GA in Garath. Foto: Ingo Lammert

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche (links) mit Einrichtungsleiterin Sabine Kucharczyk und Jugendamtsleiter Johannes Horn im evangelischen Familienzentrum "Am Hackenbruch" in Eller. Foto: Ingo Lammert

Einrichtungsleiterin Sabine Kucharczyk zeigt Stadtdirektor Burkhard Hintzsche (links) und Jugendamtsleiter Johannes Horn die Situation des Familienzentrums "Am Hackenbruch" vor den Baumaßnahmen. Foto: Ingo Lammert

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche besuchte zusammen mit Jugendamtsleiter Johannes Horn zwei Kindertageseinrichtungen, die zu Familienzentren weiterentwickelt wurden und das Mehrgenerationenhaus HELL-GA.

Bei seiner Sommertour durch Einrichtungen im Zuständigkeitsbereich des Jugendamtes besuchte Stadtdirektor Burkhard Hintzsche am Freitag, 1. September, zusammen mit Jugendamtsleiter Johannes Horn zwei Kindertageseinrichtungen, die zu Familienzentren weiterentwickelt wurden, und das Mehrgenerationenhaus HELL-GA in der Trägerschaft des SOS Kinderdorfs Düsseldorf.

"In den beiden Familienzentren hat mir besonders gefallen, dass hier für Eltern und Kinder frühe Beratung, Information und Hilfe in allen Lebensphasen ermöglicht wird. Durch ihr Netzwerk unterstützen die Zentren Eltern wohnortnah in Alltags-, Erziehungs- und Bildungsfragen, insbesondere wenn es um die frühe Förderung und Unterstützung der Familien geht", fasst Stadtdirektor Burkhard Hintzsche den Besuch in den beiden Familienzentren zusammen. Ein Drittel der Zugänge zur Erziehungsberatung erfolgt in Düsseldorf mittlerweile über die Familienzentren und Häuser für Kinder und Familien.

Inzwischen gibt es 74 landeszertifizierte Familienzentren, die von der NRW-Landesregierung finanziell unterstützt werden. Außerdem tragen 15 Häuser für Kinder und Familien in Düsseldorf identische Aufgaben. Damit ist jede vierte Kindertagesstätte von den insgesamt 355 örtlichen Kitas auch Anlaufstelle für Familien, um sie in Alltagsfragen zu unterstützen und zu fördern.

Der erste Halt der Sommertour erfolgte am städtischen Familienzentrum auf dem Volkardeyer Weg in Lichtenbroich. Dort schilderte Susanne Richter, die Leiterin der Einrichtung, ihre Erfahrungen und Herausforderungen in der Betreuung von Kindern und deren Familien mit Migrationshintergrund. Auch werden in der Einrichtung besonders viele Kinder mit Fluchterfahrung betreut.

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und Jugendamtsleiter Johannes Horn machten anschließend am evangelischen Familienzentrum "Am Hackenbruch" in Eller Station. Das Familienzentrum in der Trägerschaft der Diakonie war das erste Familienzentrum in Düsseldorf, das seit nunmehr zehn Jahren besteht. Es kooperiert eng mit der Evangelischen Kirchengemeinde. Die Einrichtungsleiterin, Sabine Kucharczyk, vermittelte ein Bild von den bisherigen Erfahrungen. Eine Diplompädagogin und eine Erzieherin, die jeweils in Teilzeit beschäftigt sind, koordinieren die Arbeit mit den Familien.

Den Abschluss der Besuchstour bildete die offizielle Eröffnung des SOS-Mehrgenerationenhauses HELL-GA durch Stadtdirektor Burkhard Hintzsche auf der Carl-Severing-Straße in Garath. Die neu gestalteten Räume im ehemaligen Nikolaus-Ehlen-Haus werden nun als Ort der Teilhabe von Menschen allen Alters und Kulturen genutzt. "Das vielfältige Veranstaltungsangebot im Mehrgenerationenhaus überzeugt mich: Die offenen Familienbildungsangebote, die Kurse und Workshops, die offenen Veranstaltungen, die mehrsprachigen Spielgruppen, der Mittagstisch oder die Seniorenangebote sind eine Bereicherung für den Stadtbezirk 10," meinte Stadtdirektor Burkhard Hintzsche.

Das Mehrgenerationenhaus bietet ein niedrigschwelliges Erstberatungsangebot und einen offenen Treffpunkt an. Er ist Ort der Begegnung mit anderen Menschen und fördert Strukturen des Miteinanders. Dadurch kann er Menschen aus der Isolation verhelfen. Herzstück ist der offene Treff mit seinem Café HELL-GA als Stadtteilwohnzimmer und Wohlfühlzone.