Stadtgesellschaft setzt Zeichen für friedliches Miteinander in Düsseldorf
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(v.l.) Neben OB Dr. Stephan Keller sprachen Beate Plenkers-Schneider, Rabbiner Schimon Lewin (Jüdische Gemeinde), Imam Ramazan Gevrek (Kreis Düsseldorfer Muslime), Superintendent Heinrich Fucks und Stadtdechant Frank Heidkamp; Fotos: Young
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (l.) bat im Rahmen des Fiedensgebets mit den Religionsgemeinschaften zum Innehalten und zum Entzünden eines Lichtes
Ein Licht für den Frieden: Mit einem interreligiösen Friedensgebet vor dem Düsseldorfer Rathaus ist ein Zeichen für ein friedliches Miteinander und gegen die Spaltung der Stadtgesellschaft gesetzt worden
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Ich danke allen Menschen, die heute zum Düsseldorfer Rathaus gekommen sind, um ein Zeichen zu setzen – ein gemeinsames Zeichen für den Frieden. Zusammenhalt ist das Fundament, das uns in Düsseldorf auszeichnet. Das wollen wir heute erneut und öffentlich hier im Herzen unserer Stadt bekräftigen. Für uns in Düsseldorf muss klar sein: Wir halten zusammen. Wir schützen Jüdinnen und Juden. Wir dulden keinen Antisemitismus in unserer Stadt und auch keinen Hass gegen jedwede andere Religion."
Neben Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller sprachen außerdem Rabbiner Schimon Lewin von der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, Stadtdechant Frank Heidkamp und Beate Plenkers-Schneider von der Katholischen Kirche und Superintendent Heinrich Fucks von der Evangelischen Kirche sowie Imam Ramazan Gevrek vom Kreis der Düsseldorfer Muslime.
Vor dem Hintergrund der Terror-Anschläge der Hamas gegen Israel waren alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, gemeinsam ein starkes Signal des Zusammenhaltes und der Solidarität zu senden. Zahlreiche Düsseldorferinnen und Düsseldorfer folgten dem gemeinsamen Aufruf des Oberbürgermeisters und der Religionsgemeinschaften und versammelten sich auf dem Marktplatz vor dem Rathaus.
Ein Video zu diesem Thema wird auf YouTube veröffentlicht unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf