Stadtradeln: Schon mehr als 170 Teilnehmer gemeldet
"In den letzten zwei Wochen haben sich 34 Teams mit mehr als 170 Düsseldorfern für den bundesweiten Fahrradwettbewerb des Klima-Bündnis 'Stadtradeln' angemeldet", sagt Umweltdezernentin Helga Stulgies. "Damit sind wir auf einem guten Weg. Wir werden aber in den verbleibenden zwei Wochen bis zum Beginn der 'heißen Phase' nicht nachlassen, weiterhin eifrig für Stadtradeln zu werben. Interessierte können sich unter www.stadtradeln.de/duesseldorf2014.html sofort anmelden", erklärt die Dezernentin.
Bei Stadtradeln sammeln Mitglieder der kommunalen Parlamente und die Einwohner der Kommune in Teams möglichst viele Radkilometer. Wer in Düsseldorf wohnt, arbeitet oder eine Schule oder Hochschule besucht, kann mitmachen. Alle sind eingeladen, möglichst viele Wege umweltfreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen, egal ob privat oder beruflich. Dabei kann man sich einem Team anschließen, ein eigenes Team mit Kollegen oder Freunden gründen oder dem "offenen Team" beitreten. In den Teams werden die Kilometer der Mitglieder gesammelt - egal, ob man allein oder mit anderen radelt.
In der Zeit vom 10. bis 30. September trägt jeder Radler seine gefahrenen Kilometer in einen Radelkalender im Internet ein. Wer keinen Internetzugang hat, dem kann über den Teamkapitän oder die lokale Koordination geholfen werden: E-Mail ernst.schramm@duesseldorf.de oder Telefon 0211.89-25003.
Das Klima-Bündnis zeichnet dann im November Deutschlands fahrradaktivste Kommunalparlamente und Kommunen aus. Düsseldorf steht also mit anderen Städten und Gemeinden im Wettbewerb. In diesem Jahr gibt es an die 300, die bei Stadtradeln teilnehmen.
Die Düsseldorfer Teams mit den meisten gefahrenen Radkilometern pro Kopf werden zusätzlich ausgezeichnet. Ausgelobt hat die Landeshauptstadt folgende Preisgelder: 500 Euro für Platz 1, 300 Euro für Platz 2 und 150 Euro für Platz 3.
Direkt nach der Anmeldung stehen den Stadtradlern bereits vielerlei Informationen und ein europaweiter Radroutenplaner online zur Verfügung. Teamkapitäne können ein Statement zu den Themen Stadtradeln, Radverkehrsförderung und Klimaschutz abgeben sowie ein persönliches Foto hinterlegen. Es wird dann auf der Stadtradeln-Seite der Kommune im Internet veröffentlicht.
Ziel der Kampagne ist es, Menschen zur Nutzung des Fahrrads im Alltag zu motivieren und die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung verstärkt in die kommunalen Parlamente einzubringen. Kommunalpolitiker als die lokalen Entscheider in Sachen Radverkehr sollen im wahrsten Sinne des Wortes verstärkt "erfahren", was es bedeutet, in der eigenen Kommune mit dem Rad unterwegs zu sein. Auch die Düsseldorfer Unternehmen sind eingeladen, sich mit ihrer Belegschaft am Wettbewerb zu beteiligen, um Radkilometer für Düsseldorf zu sammeln.
Weitere Infos zu Stadtradeln auch über Facebook unter: www.facebook.com/stadtradeln
Stadtradeln, Klima-Bündnis und AG fahrradfreundliche Städte
Stadtradeln ist eine deutschlandweite Kampagne des Klima-Bündnis e.V. Kommunale Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie der Deutsche Landkreistag.
Das Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V. ist das größte Städtenetzwerk, das sich für Klimaschutz und den Erhalt der Tropenwälder einsetzt. Seit 1990 unterstützt das Klima-Bündnis die mittlerweile rund 1.700 Mitglieder in 24 europäischen Ländern bei der Erreichung ihrer Selbstverpflichtung, den Kohlendioxid-Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent zu senken und die Pro-Kopf-Emissionen bis spätestens 2030 (Basisjahr 1990) zu halbieren. Zum Erhalt der tropischen Regenwälder kooperiert das Klima-Bündnis mit indigenen Völkern der Regenwälder. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist 2008 auf der Grundlage eines Ratsbeschlusses Mitglied im Klima-Bündnis geworden.
Bereits seit 2007 ist die Landeshauptstadt Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der fahrradfreundlichen Städte, Kreise und Gemeinden in Nordrhein- Westfalen e.V. (AGFS). Die Arbeitsgemeinschaft will dazu beitragen zukunftsfähige, belebte und wohnliche Städte zu gestalten, in denen die Bewohner gerne leben und in denen ihnen individuelle Bewegung in Alltag und Freizeit Spaß macht.