Organspende kann Leben retten

| Amt 53 News

Dennoch fehlt es in Deutschland weiterhin an Spenderorganen.

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 985 Menschen nach ihrem Tod zu Organspenderinnen und Organspendern – ein Anstieg um 32 gegenüber dem Vorjahr. Das ist der höchste Stand seit 2012. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Versorgungslage angespannt: Die Zahl der verfügbaren Organe reicht weiterhin nicht aus, um allen wartenden Patientinnen und Patienten eine Transplantation zu ermöglichen.

Insgesamt konnten 2025 3.020 Organe entnommen werden. In den 43 deutschen Transplantationszentren wurden im selben Zeitraum 3.256 Organe transplantiert, die sowohl aus Deutschland als auch aus dem Eurotransplant-Verbund stammten (2024: 3.013). Auf diese Weise erhielten 3.150 Patientinnen und Patienten eine lebenswichtige Behandlung. Dennoch standen zum Jahresende weiterhin 8.199 Menschen in Deutschland auf den Wartelisten für ein Spenderorgan. (Quelle: Organspende-Info vom BIÖG)

Organspenden werden also weiterhin dringend benötigt!

Doch die Bereitschaft zu einer Organspende ist eine sehr persönliche Entscheidung. Wichtig ist, dass sich jede und jeder mit der Thematik auseinandersetzt, eine Entscheidung trifft und diese dokumentiert.

Weitere Informationen zur Organspende sowie den Dokumentationsmöglichkeiten (Organspendeausweis, -register und Patientenverfügung) stellen die Deutsche Stiftung Organtransplantation und das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) bereit.