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Kultur
8. Forum Opernhaus der Zukunft: Siegerentwürfe wurden den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt
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Rund 1.200 interessierte Besucherinnen und Besucher waren am Dienstag, 18. November 2025, beim 8. Forum "Opernhaus der Zukunft" zur Präsentation der vier Siegerentwürfe aus dem Architekturwettbewerb ins Opernhaus Düsseldorf gekommen.
Der Vorsitzende des Preisgerichts, Architekt und Stadtplaner Heiner Farwick, Miriam Koch, die Beigeordnete für Kultur und Integration der Landeshauptstadt Düsseldorf, und Alexandra Stampler-Brown, die Geschäftsführende Direktorin der Deutschen Oper am Rhein, erläuterten, welche Anforderungen das neue Haus für die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer, aber auch unter Aspekten der Stadtplanung und Quartiersentwicklung, der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit erfüllen soll. Im Anschluss wurden Fragen des Publikums beantwortet. Ebenfalls anwesend an dem Abend waren Vertreterinnen und Vertreter der vier Siegerbüros.
Das musikalische Rahmenprogramm auf der Opernbühne, das von sechs Schülerinnen der Clara-Schumann-Musikschule gestaltet wurde, machte bei diesem Forum noch einmal deutlich, welche Synergien entstehen können, wenn die Deutschen Oper am Rhein, die städtische Musikschule und die Musikbibliothek am Wehrhahn ihre gemeinsame neue Heimat finden.
Nach einer intensiven Phase der Planung und kreativen Auseinandersetzung hatte das 25-köpfige Preisgericht am 12. und 13. November 2025 die vier Siegerentwürfe des internationalen Architekturwettbewerbs zum Opernhaus der Zukunft ausgewählt und sich einstimmig für den Entwurf des norwegischen Architekturbüros "Snøhetta Oslo AS" als ersten Preisträger entschieden. Ebenfalls prämiert wurden die Arbeiten von "HPP Architekten GmbH" aus Düsseldorf/Köln (2. Platz), "kister scheithauer gross architekten GmbH" aus Köln mit "STUDIO GANG ARCHITECTS, Ltd." aus Chicago (3. Platz) und "wulf architekten" aus Stuttgart (4. Platz).
Bei der Präsentation aller vier Siegerentwürfe beim Forum "Opernhaus der Zukunft" legte Heiner Farwick die hohen ästhetischen und funktionalen Anforderungen dar, denen die 27 am Wettbewerb beteiligten Architekturbüros gegenüberstanden: "Ein solches Haus braucht Beides: Es muss nahbar und einladend sein für Menschen mit unterschiedlichsten Interessen. Gleichzeitig muss es ein Ort sein, der inspirierend und anregend wirkt. Alle vier Siegerentwürfe schaffen diesen Spagat. Sie vereinen die Besonderheit, auch die Festlichkeit, die ein Opernhaus ausstrahlen soll mit einem Ort, der im Alltag funktioniert."
Aus Sicht von Alexandra Stampler-Brown gelingt es dem ersten Preisträger "Snøhetta Oslo AS" besonders gut, die Anforderungen des Opernbetriebs und die Vielfältigkeit anderer Nutzungen unter einem Dach zu vereinen: "Ich freue mich darauf, dass das Haus auch jungen Talenten exzellente Möglichkeiten bieten wird, unsere Kunst weiterzuentwickeln. In der Flexibilität der Raumnutzungen ist noch viel Spiel für die Ausgestaltung."
Auf dem Weg zum Opernhaus der Zukunft setzt Miriam Koch auch weiterhin auf eine starke Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger: "Wir wollen weiter im Gespräch bleiben mit der Stadtgesellschaft – zum Beispiel in Form eines Bürgerrates, der die Ausgestaltung der Nutzungskonzepte für das neue Haus langfristig begleitet."
Ab Freitag, 21. November 2025, finden Interessierte das 8. Forum "Opernhaus der Zukunft" als Mitschnitt auf www.operamrhein.de.
Fragen zum Opernhaus der Zukunft können ab sofort an die E-Mail-Adresse forum@operamrhein.de gerichtet werden.
Ausstellung zum Wettbewerb
Noch bis zum 7. Dezember 2025 kann zudem die Ausstellung zum Architekturwettbewerb im 34OST, Oststraße 34, besucht werden – in direkter Nähe zum Grundstück "Am Wehrhahn", wo das Opernhaus der Zukunft errichtet werden soll. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 16 bis 20 Uhr sowie an Wochenenden von 12 bis 20 Uhr geöffnet und zeigt alle Entwürfe, die für den internationalen Architekturwettbewerb eingereicht wurden. Darüber hinaus sind die Siegerentwürfe des Kinder- und Jugendarchitekturwettbewerbs "Bau dein Musikschulbibliothekopernhaus der Zukunft!" zu sehen, den die Deutsche Oper am Rhein gemeinsam mit der Clara-Schumann-Musikschule und der Musikbibliothek der Stadtbüchereien Düsseldorf ausgerichtet hat. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
Zur redaktionellen Verwendung stehen unter folgendem Link Pressefotos zur Verfügung unter https://duesseldorf.canto.de/b/S2585