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Internationales
Are we still friends?: Zwei ehemalige US-Politiker diskutieren im Düsseldorfer Rathaus
Townhall-Diskussion mit ehemaligen US-Kongressabgeordneten im Plenarsaal
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Die zentralen Entwicklungen in der US-Politik ein Jahr nach der Wahl von Donald J. Trump zum 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten und deren Auswirkungen auf die transatlantischen Beziehungen stehen am Montag, 3. November 2025, 18 Uhr, im Mittelpunkt einer Townhall-Diskussion im Plenarsaal des Rathauses, Marktplatz 2. Zwei ehemalige US-Kongressabgeordnete sind zu Gast in Düsseldorf und berichten aus erster Hand aus dem politischen Washington: Michael Capuano (Demokrat aus Massachusetts, 1999 bis 2019) und Fred Upton (Republikaner aus Michigan, 1987 bis 2023).
Anschließend haben Interessierte die Gelegenheit, sich über die aktuellen politischen Entwicklungen in den USA sowie deren Einfluss auf die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union zu informieren und mit den beiden ehemaligen Abgeordneten zu diskutieren. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller eröffnet die Veranstaltung mit einem Grußwort. Unter dem Titel "Are We Still Friends? – The State of American Politics and Transatlantic Relations" moderiert Kerstin Kohlenberg, preisgekrönte Journalistin und ehemalige USA-Korrespondentin der ZEIT, den Abend.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt, Fragen können aber auch auf Deutsch gestellt werden.
Anmeldungen sind möglich unter: www.eventbrite.de/e/the-state-of-american-politics-and-transatlantic-relations-tickets-1793824028959
Die Townhall-Diskussion in Düsseldorf ist eine Veranstaltung des Amerika Haus NRW e. V. und der U.S. Association of Former Members of Congress in Kooperation mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und Europe Direct Düsseldorf. Sie wird unterstützt vom Land Nordrhein-Westfalen.
Hintergrund: Michael Capuano und Fred Upton
Michael Capuano ist Rechtsanwalt und war von 1999 bis 2019 Mitglied des US-Kongresses, wo er zunächst den 8. und später den 7. Bezirk von Massachusetts vertrat. Er war Mitglied des "Financial Services Committee" und des "Transportation and Infrastructure Committee" sowie Vorsitzender mehrerer Unterausschüsse. Im Jahr 2007 verfasste Capuano den Gesetzentwurf zur Schaffung des Amtes für Kongressethik (Office of Congressional Ethics). Er gründete außerdem den Kongressausschuss für den Sudan und den Südsudan (Congressional Caucus on Sudan and South Sudan) sowie den Ausschuss für kommunale Gesundheitszentren (Community Health Center Caucus). Vor seiner Zeit im Kongress war er neun Jahre lang Bürgermeister seiner Heimatstadt Somerville, Massachusetts. Derzeit arbeitet Capuano in der Anwaltskanzlei Venable LLP.
Fred Upton war von 1987 bis 2023 Mitglied des US-Kongresses, wo er den 6. Kongresswahlbezirk im Südwesten Michigans vertrat. Von 2010 bis 2016 war er Vorsitzender des Ausschusses für Energie und Handel (Committee on Energy and Commerce). Upton unterstützt nachdrücklich eine "All-of-the-Above"-Energiestrategie, die sich auf die amerikanische Energieentwicklung, neue saubere Energietechnologien und traditionelle Energie konzentriert. Er setzt sich seit langem für eine stärkere Betonung der biomedizinischen Forschung zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit ein und startete 2014 die parteiübergreifende Initiative "21st Century Cures". Vor seiner Wahl in den Kongress arbeitete er für Präsident Ronald Reagan im Office of Management and Budget (OMB).