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Kultur
Künstleraustausch zwischen Düsseldorf und Vilnius
Atelier am Eck zeigt Ausstellung von Mykolé Ganusauskaitė
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Im Rahmen des Künstleraustausches zwischen der Landeshauptstadt Düsseldorf und der litauischen Hauptstadt Vilnius wird im Atelier am Eck, Himmelgeister Straße 107 e (Eingang Ulenbergstraße), eine Ausstellung mit den Werken der litauischen Künstlerin Mykolé Ganusauskaitė präsentiert. Die Eröffnung der Schau findet am Freitag, 12. September 2025, um 19 Uhr statt. Kurator Matthias Grotevent gibt eine Einführung.
Mykolé Ganusauskaitė arbeitet in Serien, die mit einem Titel zusammengefasst werden. In der Ausstellung "The negotiated landscape - paintings and drawings" untersucht sie eine Landschaft nach ihren typischen Merkmalen: Indem sie verschiedene Perspektiven in die Bilder aufnimmt, versucht sie eine Nähe zu ihrem Motiv aufzubauen. Ihr Fokus liegt auf den Ausdruck der momentanen Ordnung der Dinge.
Die Ausstellung läuft bis zum 21. September 2025. Die Öffnungszeiten während der Kunstpunkte sind Samstag, 13. September, von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag, 14. September, 12 bis 18 Uhr. Weitere Öffnungszeiten sind donnerstags und freitags 15 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags 14 bis 18 Uhr.
Zur Künstlerin
Mykolé Ganusauskaitė lebt und arbeitet seit Anfang August 2025 in einem Gastatelier der Landeshauptstadt Düsseldorf und ist Stipendiatin des Landes NRW. Nach ihrem Studium an der Académie des Beaux-Arts de Paris/ Frankreich lebt die Künstlerin mittlerweile in Paris und Vilnius.
Seit vielen Jahren setzt sich die in der litauischen Hauptstadt geborene Künstlerin, insbesondere mit der Landschaftsmalerei auseinander. Diese dokumentiert sie fotografisch auf ihren unzähligen Reisen. Beispielsweise entdeckte sie Landschaften, in denen der Mensch zu einer längst vergangenen Zeit Torf abgebaut hatte. Sie besuchte ein Atomkraftwerk, welches aus politischen Gründen vor Jahrzehnten vom Netz genommen wurde. Sie erforscht ehemalige Industrieflächen, um den Kontrast zwischen kultureller Struktur und natürlicher Organisation herauszuarbeiten. Dafür nimmt sie sich, zurück im Atelier, ihre gesammelten, fotografischen Eindrücke vor.
Mittels Zeichnungen und Aquarellen arbeitet sie dann eine Komposition heraus, die ihre malerische Neugierde weckt und den Schritt an die Leinwand verlangt. Eine Aussage über Zustände, bzw. Missstände ist in ihren Arbeiten nicht vorgesehen. Der Künstlerin geht es vielmehr um eine Bestandsaufnahme und um die Malerei an sich. Auf ihren Leinwänden möchte Ganusauskaitė einen real existierenden Ort wiedergeben, ohne diesen auffindbar zu machen.