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Soziales Flüchtlinge

Brand in Flüchtlingsunterkunft ist unter Kontrolle

28 Bewohner mit Rauchgasvergiftung in Behandlung/Ein Feuerwehrmann und ein DRK-Helfer leicht verletzt


Erstellt:
Redaktion: Buch, Michael

Der Brand, der heute Mittag (Dienstag, 7. Juni) in der als kommunale Flüchtlingsunterkunft genutzten ehemaligen Lagerhalle der Messe Düsseldorf (Halle 18) an der Straße Stockumer Höfe ausgebrochen war, ist unter Kontrolle.

Derzeit finden Nachlöscharbeiten statt, die bis in die Nachtstunden andauern werden. Bei dem Feuerwehreinsatz an der 6.000 Quadratmeter großen Halle waren bis zu 70 Kräfte vor Ort. In der Halle waren 282 Männer untergebracht, von denen zirka 130 zum Brandausbruch anwesend waren. Sie konnten alle gerettet werden. 28 Menschen erlitten eine Rauchgasvergiftung, zudem wurden ein Feuerwehrmann und ein DRK-Helfer leicht verletzt. Die Brandursache muss noch ermittelt werden.

Die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft – es handelt sich ausschließlich um allein reisende Männer – werden bis heute Abend in anderen kommunalen Unterkünften untergebracht. Das Land NRW, die Bezirksregierung, sowie Städte und Gemeinden haben der Landeshauptstadt spontan Hilfe bei der Unterbringung angeboten. Zudem hat die Bezirksregierung Arnsberg zugesagt, dass es nächste Woche einen Zuweisungsstopp für Düsseldorf geben wird. In den letzten Wochen wurden der Landeshauptstadt weiterhin 170 Flüchtlinge/Woche zugewiesen.

Die ehemalige Lagerhalle stand in Vollbrand, dies führte zu einer starken Rauchentwicklung rund um die Einsatzstelle. Weiterhin kam es zu Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag um die Einsatzstelle. Die Bevölkerung wurde gewarnt.

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