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Soziales

Die angespannte Mitte – Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland


Erstellt:
Redaktion: Wotschke, Annemarie

Alle zwei Jahre untersucht die Mitte-Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen. Prof. Dr. Beate Küpper stellt am Freitag, 6. März 2026, um 16 Uhr Befunde der aktuellen Studie 2024/25 und aktuelle Entwicklungen vor. Veranstaltungsort ist die Herzkammer der Zentralbibliothek der Stadtbüchereien, Konrad-Adenauer-Platz 1. 

Die liberale Demokratie und mit ihr die offene Gesellschaft stehen unter Druck, weltweit und auch in Deutschland. Gezielte Einflussnahme von Akteurinnen und Akteuren von Rechtsaußen befördern Misstrauen und schleichende Normalisierungen bis hin zu Hass und Gewalt. Auf der anderen Seite sorgt sich die deutliche Mehrheit von 70 Prozent der Bevölkerung vor dem Anstieg des Rechtsextremismus, viele engagieren sich aktiv für die Demokratie. 

Schwerpunkt der Studie ist "Die angespannte Mitte" zwischen Demokratieengagement und Demokratiefeindlichkeit. Wie steht die breite Bevölkerung zur Demokratie, wie verbreitet sind Misstrauen, Normalisierung und die Bereitschaft, rechtsextremer Ideologie zu folgen? Und welche Rolle spielt die Unzufriedenheit über das Funktionieren von Demokratie zur Lösung von Problemen, etwa bei der Daseinsvorsorge? Alle diese Fragen sollen bei der Veranstaltung diskutiert werden. Alle Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, darüber mit Beate Küpper ins Gespräch zu kommen.

Dr. phil. Beate Küpper, geboren 1968, ist Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein/Institut SO.CON –Social Concepts und Mitherausgeberin der FES Mitte-Studie.

Einlass zur Veranstaltung ist um 15.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich bis zum 3. März 2026 unter folgendem Link: https://formulare.duesseldorf.de:443/metaform/Form-solutions/sid/assistant/697b56b7f3aa3d4abfbd0a7f

Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es bei Berti Kamps, Telefon 0211-8996556, Kommunales Integrationszentrum Düsseldorf/ Amt für Migration und Integration.

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