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Senioren Soziales
Düsseldorf wird Teil des weltweiten WHO-Netzwerks "Age-friendly Cities and Communities"
Rat beschließt Beitritt/Stadt setzt Zeichen für generationenfreundliche Stadtentwicklung
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Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 11. Dezember 2025, den Beitritt der Stadt zum Globalen Netzwerk "Age-friendly Cities and Communities" der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschlossen. Damit stärkt Düsseldorf ihr Engagement für eine generationenfreundliche Stadtentwicklung und positioniert sich für eine lebenswerte Stadt für Menschen jeden Alters.
"Mit dem Beitritt zum Netzwerk und dem damit einhergehenden internationalen Austausch erhofft sich Düsseldorf einerseits, von dem immensen Potential der Mitgliedskommunen profitieren zu können. Andererseits kann die LHD auch die eigene Expertise, beispielsweise in Form der Erfahrungen in der offenen Seniorenarbeit mit den kommunal geförderten zentren plus, in die Netzwerkgemeinschaft einbringen", sagt Stadtdirektor Burkhard Hintzsche.
In Düsseldorf leben derzeit mehr als 650.000 Menschen, rund ein Viertel von ihnen ist älter als 60 Jahre. Aufgrund des demografischen Wandels wird der Anteil der älteren Bevölkerung in den kommenden Jahren weiter steigen. Das Amt für Statistik und Wahlen prognostiziert bis 2050 einen Zuwachs um 14 Prozent bei den 65- bis 80-Jährigen und sogar um 32,7 Prozent bei den über 80-Jährigen.
Vor diesem Hintergrund hat die Stadt den Aktionsplan "Älter werden in Düsseldorf" entwickelt, der die nächsten Schritte hin zu einer altersfreundlichen Stadt aufzeigt. Der Aktionsplan orientiert sich an den Leitlinien des WHO-Netzwerks und wurde in einem partizipativen Prozess erarbeitet.
Das globale WHO-Netzwerk "Age-friendly Cities and Communities" umfasst derzeit 1.739 Städte und Gemeinden in 57 Ländern – darunter auch deutsche Kommunen wie Stuttgart, Hamburg, Heidelberg, Münster, Gelsenkirchen und Radevormwald. Ziel ist es, Kommunen weltweit bei der Entwicklung altersfreundlicher Strukturen zu unterstützen und den internationalen Austausch zu fördern. So entstehen lebenswerte, inklusive und generationenübergreifende Städte.
Die Mitgliedschaft ist für die Stadt kostenfrei. Die Koordination und der Austausch erfolgen über das Amt für Soziales und Jugend. Neben Verwaltung und Politik werden auch Bürgerinnen und Bürger, Interessenvertretungen und Träger der Wohlfahrtspflege aktiv eingebunden.
Bereits seit 2016 ist Düsseldorf Mitglied im "European Healthy Cities Network" der WHO. Mit dem neuen Beitritt erweitert die Landeshauptstadt ihr internationales Engagement nun auch auf die wachsende Zielgruppe der älteren Generation und ihre individuellen Bedürfnisse.