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"Forum seelische Gesundheit" startet wieder und feiert zehnjähriges Jubiläum

Gesundheitsamt und VHS setzen beliebte Reihe fort/Neustart am Mittwoch, 2. September


Erstellt:
Redaktion: Baumgarten, Malte Philipp

Nach langer coronabedingter Unterbrechung setzt das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf zusammen mit der Volkshochschule Düsseldorf die Veranstaltungsreihe "Forum seelische Gesundheit" fort. Los geht es am Mittwoch, 2. September, von 17.30 Uhr bis 19 Uhr im Saal 1 der Volkshochschule, Bertha-von-Suttner-Platz 1, mit dem Thema "Psyche und Kultur – Umgang mit psychischen Störungen in der Migration". Eingeladen sind Fachkräfte aus psychiatrischen, psychotherapeutischen und psychosozialen Arbeitsfeldern sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

In unserer modernen Migrationsgesellschaft kommen Menschen unterschiedlichster sozialer und sprachlicher Prägungen zusammen. Inwiefern spielt die Migrationsgeschichte eine Rolle, wenn in psychischen Krisen Hilfe aufgesucht wird? Was bedeutet kulturelle Zugehörigkeit für Behandlung und Beratung? Im Rahmen der Veranstaltung "Psyche und Kultur" sollen diese und weitere Fragen beantwortet werden. Die inhaltliche Gestaltung übernimmt Eva van Keuk vom Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf (PSZ). Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygienevorschriften statt. Desinfektionsmittel sind in den Räumlichkeiten der Volkshochschule ausreichend vorhanden. Grundsätzlich ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Bei Erkältungssymptomen wird gebeten, zu Hause zu bleiben und bis zum Abklingen der Symptome jeglichen Kontakt zu anderen zu meiden.

Parallel zum "Neustart" feiert das "Forum seelische Gesundheit" sein zehnjähriges Jubiläum. Die Veranstaltungsreihe, die die Sucht- und Psychiatriekoordination des Gesundheitsamtes gemeinsam mit der Volkshochschule ins Leben gerufen hat, hat sich in den letzten Jahren in der Landeshauptstadt etabliert und hohen Anklang in der Bevölkerung gefunden. Das zeigt, dass psychische Erkrankungen immer mehr an Bedeutung gewinnen. In den vergangenen zehn Jahren konnte vielen Menschen durch die Informationsabende geholfen werden. Im Laufe der Zeit wurden zahlreiche unterschiedliche Themen behandelt und über viele psychische Erkrankungen aus den Bereichen Sucht und Psychiatrie gesprochen – wie zum Beispiel Essstörungen, Cannabis und Partydrogen, Persönlichkeitsstörungen, Depressionen, Demenz sowie Burnout.

Auch in Zukunft wird die Reihe mit Themen zu psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen fortgesetzt. Weitere Informationen erhalten Interessierte online unter https://www.duesseldorf.de/gesundheitsamt/aktuelles/news/newsdetail/forum-seelische-gesundheit-1.html.

 

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