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Kultur
Großstadtlyrikabend im Heinrich-Heine-Institut
Lesung mit Musik am Donnerstag, 13. Oktober, um 18 Uhr im Rahmen der Sonderausstellung "Seelenburgen – Menschenwogen"
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Die musikalische Lesung "Im Menschentrichter/Millionen Gesichter" am Donnerstag, 13. Oktober, um 18 Uhr im Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, widmet sich der Vielfalt an Großstadtlyrik unterschiedlicher Epochen.
Der Schauspieler Falk Philippe Pognan rezitiert berühmte Gedichte von Rainer Maria Rilke, Christian Morgenstern und Joachim Ringelnatz, aber auch unbekanntere Werke von einst renommierten Großstadtpoetinnen und -poeten, die heute beinahe in Vergessenheit geraten sind. Für die musikalische Begleitung sorgt die Pianistin Ani Ter-Martirosyan. Die Veranstaltung findet im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung "Seelenburgen – Menschenwogen. Großstadt in Poesie und Fotografie" statt, die noch bis zum 6. November im Heinrich-Heine-Institut zu sehen ist.
Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Um Anmeldung im Vorfeld wird gebeten, per E-Mail an anmeldungen-hhi@duesseldorf.de oder telefonisch zu den Öffnungszeiten des Heinrich-Heine-Instituts unter 0211-8995571.
Hintergrund: Sonderausstellung "Seelenburgen – Menschenwogen"
Rauchende Schornsteine, funkelnde Häuser und rasselnde Bahnen: in eindringlicher und außergewöhnlich bildreicher Sprache zeichnen die Großstadtgedichte des 20. Jahrhunderts das Leben in den wachsenden Metropolen nach. Inmitten von "Millionen Gesichtern" taucht auch der einzelne Mensch auf, der seiner täglichen Arbeit nachgeht und dabei seine Wünsche und Sehnsüchte in sich trägt. Die Sonderschau geht dem Phänomen der "Großstadt" in Poesie und Fotografie nach. Präsentiert werden zeitgenössische Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Frank Andree, Torsten Köster, Marco Larousse und Roswitha Schleicher-Schwarz im Zusammenspiel mit ausgewählter Großstadtlyrik namhafter Autorinnen und Autoren.