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Verkehr
Heinrich-Erhardt-Brücke: Arbeiten am Korrosionsschutz werden früher als geplant fortgesetzt
Arbeiten werden ab dem 29. August ausgeführt/Fahrspuren müssen gesperrt werden
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Da von der Deutschen Bahn zusätzliche Sperrzeiten für vier Gütergleise zur Verfügung gestellt wurden, können die Korrosionsschutzarbeiten an der Heinrich-Erhardt-Brücke früher als geplant fortgesetzt werden. Somit kann der 5. Bauabschnitt, der insgesamt 9 Gütergleise betrifft, bereits in 2022 abgeschlossen werden. Die Korrosionsschutzarbeiten an der Unterseite der Brücke werden ab Montag, 29. August, ausgeführt.
Zur Durchführung der Arbeiten im 5. Bauabschnitt müssen die beiden rechten Fahrspuren in Richtung Theodor-Heuss-Brücke und Mörsenbroicher Ei der Heinrich Ehrhardt Straße / B1 ab Montag, 29. August, bis voraussichtlich zum Montag, 26. September, durchgehend gesperrt werden. Währenddessen stehen dem Verkehr somit jeweils nur zwei Fahrspuren in beide Fahrtrichtungen zur Verfügung. Eine Umleitung ist nicht erforderlich. Die Geh- und Radwege auf der Brücke sind von den Arbeiten nicht betroffen.
Hintergrund
Die Heinrich-Ehrhardt-Brücke überführt die Grashofstraße über das Werksgelände der Daimler AG, die Toulouser Allee und die Gleise der Deutsche Bahn AG. Um die Dauerhaftigkeit des Bauwerkes zu gewährleisten, muss der Korrosionsschutz erneuert werden. Aufgrund der unterschiedlichen Gegebenheiten unter dem Bauwerk wird die Erneuerung in mehreren Bauabschnitten ausgeführt. Der Korrosionsschutz im 1., 2., und 3. Bauabschnitt (Toulouser Allee, Werksgelände Daimler und Liststraße) wurde bereits in den Jahren 2020 und 2021 erneuert. Teilbereiche des 4. (Personengleise) und 5. Bauabschnittes konnten ebenfalls in 2022 bearbeitet werden. Die letzten 4 Personengleise des 4. Bauabschnittes mussten aufgrund von Absagen von Sperrzeiten durch die DB ins Jahr 2023 verschoben werden.
Der 5. Bauabschnitt liegt im Bereich der Gütergleise der Deutschen Bahn. Zur Durchführung der Arbeiten werden 4 der insgesamt 9 Gütergleise der DB in unterschiedlichen Sperrpausen gesperrt. Die Fertigstellung des 5. Bauabschnitts soll in 2022 erfolgen. Die Kosten für die Korrosionsschutzarbeiten belaufen sich auf rund 950.000 Euro.