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Kultur
Hochzeitsfeste und Heiratspolitik - Themenführung im Stadtmuseum
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Hochzeiten und die Heiratspolitik in der frühen Neuzeit stehen im Mittelpunkt der Themenführung und des familiengerechten Sonntagsangebotes am 14. November im Stadtmuseum.
Heiratspolitik - Liebe oder Geschäft?
Eine Hochzeit fand in der frühen Neuzeit selten aus Liebe statt. Vielmehr galt es, die Eheschließung zum Vorteil der Familie zu nutzen, den Vorstellungen des Kaiserhauses gerecht zu werden oder politische Bündnisse zu schließen. Ein Sammlungsrundgang zur europäischen Heiratspolitik im Düsseldorfer Kontext mit der Historikerin Elena Zehnpfennig M.A. bietet das Stadtmuseum, Berger Allee 2, am Sonntag, 14. November, von 15 bis 16 Uhr.
Zuckerbankett und Ritterturnier - Hochzeit vor über 400 Jahren
Daran anschließend, von 16 bis 18 Uhr, können die jungen Besucherinnen und Besucher sich am Beispiel der Hochzeit zwischen Jacobe von Baden und dem Herzogsohn Johann Wilhelm anschauen, wie ein solches Fest damals gefeiert wurde. Dies geschieht mit Hilfe alter Drucke (Kupferstiche). Danach besteht unter Begleitung von Elena Zehnpfennig die Möglichkeit zum Experimentieren im Atelier mit einfachen Drucktechniken. Die Eltern können auf eigene Faust das Museum, die Sonderausstellung oder die nähere Umgebung des Stadtmuseums erkunden.
Die Teilnehmendenzahl ist bei beiden Angeboten begrenzt. Der Treffpunkt ist jeweils das Foyer. Der Eintritt in das Stadtmuseum ist sonntags für alle Besucherinnen und Besucher frei. Weitere Informationen erteilt Svenja Wilken, Leiterin der Abteilungen Bildung und Vermittlung/ Öffentlichkeitsarbeit/ Veranstaltungsmanagement. Sie ist via E-Mail an svenja.wilken@duesseldorf.de zu erreichen.
Hinweis: Besucherinnen und Besucher müssen die geltenden Kontakt- und Hygieneregeln im Stadtmuseum einhalten und eine medizinische Maske tragen. Veranstaltungen und Führungen finden mit begrenzter Teilnehmerzahl statt. Die Teilnahme erfordert die Vorlage eines Immunisierungsnachweises durch Impfung oder Genesung (2G-Regel). Gäste, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, brauchen einen zertifizierten, tagesaktuellen Schnelltest. Schulpflichtige Kinder und Jugendliche - außerhalb der Schulferien - mit Schülerausweis gelten als getestet und jüngere Kinder bis zum Schuleintritt sind geimpften Personen gleichgestellt.