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Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

Im Dialog - Zeitzeuginnengespräch mit Sonia Dombrowski


Erstellt:
Redaktion: Meissner, Valentina

Im Rahmen der derzeitigen Sonderausstellung "Im Niemandsland" ist die Zeitzeugin Sonia Dombrowski am Dienstag, 18. Februar, 19 Uhr in der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Mühlenstraße 29, zu Gast und wird über ihr Leben berichten. Sie wurde 1930 in Düsseldorf geboren und am 28. Oktober 1938 mit ihren Eltern und ihrer älteren Schwester Rosa während der "Polenaktion" an die deutsch-polnische Grenze abgeschoben. Der Historiker Dr. Joachim Schröder, Leiter des Erinnerungsortes Alter Schlachthof, moderiert das Gespräch und die Begegnung mit der Überlebenden. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf und dem Erinnerungsort Alter Schlachthof an der Hochschule Düsseldorf organisiert.

Der Eintritt ist frei.

Zur Sonderausstellung
Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf erinnert vom 29. Oktober bis zum 15. März 2020 mit der Ausstellung "Im Niemandsland" an die brutale Abschiebung von mehr als 17.000 jüdischen Menschen an die deutsch-polnische Grenze am 28. Oktober 1938. Diese betraf polnische oder polnischstämmige Familien aus dem ganzen Reich. Die meisten davon lebten seit Jahrzehnten in Deutschland, waren integriert und sprachen Deutsch. Durch einen diplomatischen Konflikt zwischen der NS-Regierung und dem polnischen Staat wurden die Familien über Nacht aus ihrem Lebensalltag gerissen und ins Grenzland zu Polen deportiert. Die Nationalsozialisten nannten die Betroffenen abfällig "Ostjuden", die Deportation selbst "Polenaktion".

Weitere Informationen zur Sonderausstellung: www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/sonderausstellung-im-niemandsland.html

 

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