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Kultur
Lebenslanges Exil: Ausnahme von der Regel oder fast eine Normalität?
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Im Rahmen der Ausstellung über Rose Ausländer liest Dr. Svetlana Jebrak am Donnerstag, 2. Februar, um 17 Uhr in der Zentralbibliothek im KAP1, Konrad-Adenauer-Platz 1, aus Publikationen zum lebenslangen Exil.
In vielen Teilen der Welt gibt es neue Einwanderungswellen, nicht zuletzt ist der Krieg in der Ukraine die Ursache. Viele Menschen sind gerade im Exil, weit weg von ihren Heimatländern. So gibt es wieder vermehrt russischsprachige Einwanderer in Deutschland, Frankreich, Argentinien, in Asien und in den USA. Die Transformation stellt die Menschen vor ähnliche Fragestellungen wie vor 100 Jahren: Wie sichere ich mein Überleben, finde ich Arbeit, neue Menschen, einen sicheren Ort oder gar eine neue Heimat.
Dr. Svetlana Jebrak hat in den letzten dreißig Jahren fachliche Kompetenz in den Bereichen Literatur, Kunst, Kultur und Religion gesammelt und an der Schnittstelle von Migration, Bildung und Judentum gearbeitet. In ihrer Lesung geht sie der Frage nach, welche Auswirkungen das Jahr 2022 in Bezug auf die Menschen im Exil und in den aufnehmenden Ländern hatte.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Respekt und Mut und den Stadtbüchereien Düsseldorf.