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Kultur

Einladung

Medientermin 26.10.21: Erinnerung an den Beginn der Deportationen im Herbst 1941


Erstellt:
Redaktion: Ilgenstein, Valentina

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vor 80 Jahren, im Oktober 1941, begannen die Deportationen deutscher Jüdinnen und Juden "nach Osten". Die Gestapo ließ im Herbst 1941 in einer ersten "Welle" bis zum Jahreswechsel zehntausende Menschen in Ghettos und Lager im besetzten Polen oder in der Sowjetunion verschleppen. Die ersten drei Transporte, die ihren Ausgangspunkt in Düsseldorf hatten und über den städtischen Schlachthof und den Güterbahnhof im Stadtteil Derendorf abgewickelt wurden, führten in die Ghettos in Łódź, Minsk und Riga. Diese Deportationen fanden im Oktober, November und im Dezember 1941 statt und betrafen 3.002 jüdische Menschen aus dem ganzen Regierungsbezirk Düsseldorf.

Mit einer dreiteiligen Vortragsreihe und einer Serie in den Sozialen Netzwerken erinnern die Mahn- und Gedenkstätte der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Erinnerungsort Alter Schlachthof an der Hochschule Düsseldorf und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf an den Herbst 1941, an die Betroffenen und Opfer, aber auch an die Täter, die Profiteure und Zuschauer. Die drei Vorträge finden in der Berger Kirche an den historischen Jahrestagen und in Verbindung mit den diesjährigen "Aktionswochen gegen Antisemitismus" statt.

Über die historischen Hintergründe und die Veranstaltungsreihe informieren bei einem Pressegespräch am

Dienstag, 26. Oktober, 11 Uhr,

im Ältestenratssaal des Rathauses, Marktplatz 2, die Veranstalterinnen und Veranstalter Dr. Bastian Fleermann, Hildegard Jakobs und Astrid Hirsch-von Borries von der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Dr. Joachim Schröder und Sabine Reimann vom Erinnerungsort Alter Schlachthof sowie Andrea Sonnen von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.

Bitte beachten Sie: Für die Teilnahme ist eine vorherige Akkreditierung erforderlich. Bitte melden Sie sich bis Montag, 25. Oktober, 15 Uhr, per E-Mail an akkreditierung@duesseldorf.de an.

Es gelten die "3G-Regeln": Für die Teilnahme ist ein Nachweis über eine vollständig abgeschlossene Impfung gegen COVID-19, über eine Genesung oder über ein negatives Testergebnis (nicht älter als 48 Stunden) erforderlich.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Röhl

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