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Neubau einer Photovoltaikanlage am Standort Stockumer Höfe 180

Anlage leistet erheblichen Beitrag zur Energieversorgung des Hauptbetriebshofs des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes


Erstellt:
Redaktion: Bieker, Manuel

Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat in seiner heutigen Sitzung am Donnerstag, 8. September 2022, den Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss für den Neubau einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) am Standort Stockumer Höfe 180 gefasst.

Ausgangssituation
Der Hauptbetriebshof des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes am Standort Stockumer Höfe 180 übernimmt mit seinen Werkstätten und der Gärtnerei zentrale Aufgaben in der Stadtverwaltung. Da der Standort einen hohen Energiebedarf aufweist, wurden im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung fünf Gebäude für die Errichtung einer PV-Anlage identifiziert.

Geplante Arbeiten
Neben der Montage der PV-Module auf den entsprechenden Dachflächen werden vorhandene Elektroinstallationen sowie Blitzschutzanlagen entsprechend den Erfordernissen an PV-Anlagen angepasst. Zur Effizienzsteigerung der PV-Anlage wird ergänzend ein Batteriespeicher für eine Zwischenspeicherung der Energie installiert. Intelligente, softwaregestützte Regelungsmodule als Einspeisemanagement ermöglichen es, die erzeugte Energie, abhängig vom örtlichen Bedarf, optimal am Standort zu verteilen.

Stadtkämmerin Dorothée Schneider: "Am städtischen Standort Stockumer Höfe wird nach der Erneuerung der Biomasseanlage mit dem Neubau der Photovoltaikanlage ein weiteres bedeutendes Projekt zur Realisierung der Nachhaltigkeits- und Klimaziele der Stadt Düsseldorf auf den Weg gebracht. Darüber hinaus befinden sich verschiedene weitere Maßnahmen zur energetischen Optimierung des Standortes in der Vorbereitung und Planung. So können die Stockumer Höfe in den nächsten Jahren zu einem Vorbild für einen energieoptimierten und zukunftsorientierten Gebäudekomplex entwickelt werden.“

Durch die Installation der PV-Anlage wird die elektrische Energieversorgung des Standorts optimiert und der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß reduziert. Insgesamt wird eine Stromgewinnung von rund 265 Megawattstunden und eine Kohlenstoffdioxid-Einsparung von rund 61 Tonnen pro Jahr erzielt. Von dem erzeugten Strom kann etwa 80 Prozent direkt vor Ort verbraucht werden.

Mit der Umsetzung dieser Maßnahme folgt das Amt für Gebäudemanagement den Zielsetzungen des Rates "Klimaschutzkonzept Düsseldorf 2025" und "Konzept 2035" zur Erreichung der Klimaneutralität in der Stadt Düsseldorf bis zum Jahr 2035.

Zeitplanung und Kosten
Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2023 vorgesehen, sodass nach einer Bauzeit von circa sechs Monaten eine Fertigstellung bereits im dritten Quartal 2023 möglich wäre.

Die vorläufigen Gesamtkosten der Maßnahme wurden auf Basis einer Kostenberechnung mit rund 1.116.000 Euro ermittelt. Zur Finanzierung sind Mittel aus dem stadtinternen Klimaschutzetat vorgesehen. Darüber hinaus liegt eine Fördermittelzu-sage des Landes NRW in Höhe der maximalen Fördersumme von 350.000 Euro vor.

Weitere Informationen zum Amt für Gebäudemanagement unter: www.duesseldorf.de/frontend/gebaeudemanagement

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