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Neustrukturierung des Projekts Theodor-Heuss-Brücke: IPM übernimmt Bauherrentätigkeit


Erstellt:
Redaktion: Mertens, Nils

Die Landeshauptstadt Düsseldorf bringt das Projekt Theodor-Heuss-Brücke in eine dem Umfang und der Bedeutung eines Großprojekts angemessene Struktur. Damit folgt die Stadt dem bewährten Vorgehen bei anderen Großprojekten, wie der neuen Oper oder dem Technischen Verwaltungsgebäude (TVG). Das Projekt soll maßgeblich von der Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM) getragen werden, die bereits bei diesen Vorhaben und in den vergangenen zehn Jahren im Schul- und Kitabau ihre Kompetenz und Leistungsfähigkeit als verlässlicher Partner der Stadt bewiesen hat.

Von städtischer Seite wird das Finanzdezernat die Federführung übernehmen. Dort ist bereits das Thema TVG verortet, und es besteht eine vertrauensvolle und bewährte Zusammenarbeit mit der IPM. Das Amt für Brücken-, Tunnel- und Stadtbahnbau unterstützt dieses Bauvorhaben weiterhin. Diese Struktur stellt sicher, dass das Projekt Theodor-Heuss-Brücke effizient und mit der erforderlichen Expertise gesteuert wird.

Angesichts der Bedeutung und der Komplexität der Aufgabe hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller entschieden, das Projekt in eine neue Struktur zu überführen und in den Verantwortungsbereich des Finanzdezernates zu geben. Zudem wird das Bauinvestitionscontrolling, das bei der Stadtkämmerin angesiedelt ist, eine Rolle im Projekt übernehmen. Die Gesamtorganisation stellt sicher, dass die finanziellen und planerischen Aspekte des Großprojekts mit der nötigen Transparenz und Professionalität umgesetzt werden.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller betonte: "Die Theodor-Heuss-Brücke ist nicht nur einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt, sondern prägt auch das Stadtbild und die Silhouette Düsseldorfs. Der Prozess mit der Untersuchung diverser Varianten hat schon jetzt gezeigt, dass es einen Neubau der Brücke braucht." Weiter führte er aus: "Wir brauchen an dieser Stelle eine funktionierende Rheinquerung. Unser oberstes Ziel ist es, dass der Bau der zukünftigen Brücke in einem reibungslosen und effizienten Prozess und unter besonderer Berücksichtigung der städtebaulichen Anforderungen möglichst schnell erfolgen wird. Mir ist wichtig, die Beeinträchtigung der betroffenen Verkehre und der im Umkreis der Theodor-Heuss-Brücke lebenden Düsseldorferinnen und Düsseldorfer auf ein Minimum zu reduzieren."

Mit dieser neuen Struktur setzt die Landeshauptstadt Düsseldorf ein klares Zeichen für eine zielgerichtete und effiziente Umsetzung des wichtigen Infrastrukturprojekts Theodor-Heuss-Brücke.

 

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