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Soziales

Online-Veranstaltung zum diesjährigen Equal Pay Day

Im Rahmen des Akionstages findet am 11. März eine Fachtagung zum Thema "Care-Arbeit ist MEHR W€RT" statt/Online-Teilnahme für alle Interessierten möglich


Erstellt:
Redaktion: Ilgenstein, Valentina

Anlässlich des diesjährigen Equal Pay Day beteiligt sich die Landeshauptstadt Düsseldorf an der Online-Fachtagung der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsstellen NRW. Die Veranstaltung finden am Freitag, 11. März, von 12.30 bis 15 Uhr unter dem Titel "Care-Arbeit ist MEHR W€RT" statt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller wird ein Grußwort sprechen, ebenso wie NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst sowie Andrea Rupp, Vorsitzende FrauenRatNRW. Interessierte können der Veranstaltung digital folgen über den Youtube-Kanal der Landesarbeitsgemeinschaft unter www.youtube.com/channel/UCEoFAj5G8mHJJl0Kjg_-THw. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mehr Informationen zur Veranstaltung unter www.frauenbueros-nrw.de

Equal Pay Day
Frauen verdienen in Deutschland immer noch 18 Prozent weniger als Männer. Umgerechnet ergeben sich aus dem Prozentsatz 66 Tage und somit das Datum des diesjährigen Equal Pay Day, der 7. März. Bei einem angenommenen gleichen Stundenlohn von Frauen und Männern, markiert der Equal Pay Day den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden.

"Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen hat sich zwar in den letzten Jahren reduziert, doch sie ist nach wie vor da und hat langfristige Folgen. Diese werden nicht zuletzt beim Gender Pension Gap sichtbar, denn die Rentenhöhe bemisst sich nach dem Verdienst", erklärt Elisabeth Wilfart, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Gleichstellunsgbeauftragte weiter: "Der Gender Pension Gap liegt in Deutschland derzeit bei etwa 46 Prozent. Das heißt: die Alterseinkommen von Rentnerinnen liegen durchschnittlich 46 Prozent unter denen von Rentnern. Es ist wichtig, die Ursachen dieser Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Es braucht eine faire Verteilung von Care-Arbeit, Macht und Einkommen.“

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